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Prignitz Prignitz: A 14-Abschnitt freigegeben
Lokales Prignitz Prignitz: A 14-Abschnitt freigegeben
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02:17 24.12.2015
Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde der erste A-14-Abschnitt auf brandenburgischem Boden freigegeben. Quelle: Andreas König
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Karstädt

Den ersten Stau hat der brandenburgische Teil der A 14 bei Karstädt bereits erlebt. Als die feierliche Freigabe am Montag vorüber war, setzten sich die Autos der Teilnehmer in Richtung Karstädt in Bewegung. Zuvor durften sie auf der Überholspur parken. In der Menge der über hundert Gäste waren vor allem freudige Gesichter zu erkennen. Viele von ihnen machen sich seit dem Jahr 2002 für den Autobahnbau stark, als das Vorhaben in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde.

Deges-Chef Dirk Brandenburger lobte die Baufirmen. Quelle: Andreas König

Zwei Jahre nach Baubeginn ist jetzt der 11,3 Kilometer lange Abschnitt von Karstädt bis Groß Warnow und damit bis zur Grenze nach Mecklenburg-Vorpommern fertiggestellt. In diesem Tempo sollte es weitergehen, forderten einige Teilnehmer der Eröffnungsfeier auf Schildern. Vor allem der sensible Abschnitt der Elbüberquerung bei Wittenberge müsse gut vorbereitet werden, sagte Infrastruktur-Staatssekretärin Katrin Lange. „Es nutzt uns ja nichts, wenn wir eine halbe Brücke geplant haben“, sagte sie. Mit der Planfeststellung für diesen Abschnitt sei demnächst zu rechnen, genaue Termine könne sie jedoch nicht nennen. Das gilt in noch stärkerem Maße für den Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt. Die Anwohner der Dörfer Bentwisch und Lindenberg fordern einen möglichst ortsfernen Verlauf der Trasse. Dem entgegen steht das Auftreten geschützter Vogelarten. Daher seien die Planer noch immer mit der Trassenfindung beschäftigt. Wann sie ein beschlussfähiges Planungsdokument vorlegen könne, ließ Katrin Lange ebenfalls offen.

Die Bedeutung der Autobahn für den Tourismus unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsministers, Enak Ferlemann. Sie haben hier eine wirklich schöne Gegend, die die Touristen auch erreichen sollen“, sagte der CDU-Politiker. Doch die strategische Bedeutung der Verkehrsader für die Bundesrepublik liege in der Erschließung des Hinterlandes der Seehäfen. „Wegen der Globalisierung strömen immer mehr Waren auf dem Seeweg von und nach Deutschland. „Über 90 Prozent der Globalisierung finden über das Seeschiff statt“, sagte Ferlemann. Die A 14 sei für Hamburg von großer Bedeutung, zum Beispiel als Ausweichmöglichkeit, wenn die A 7 verstopft sei.

In solchen globalen Dimensionen denken die Prignitzer Akteure wohl erst in zweiter Linie. Sie begrüßen die Freigabe als Meilenstein, fordern aber, dass die Autobahn in Richtung Magdeburg nun ebenfalls in zügigem Tempo weitergebaut wird. „Beim Wittenberger Bürgermeister stehen die Unternehmen auf der Matte, die den Weiterbau fordern“, sagte Katrin Lange. Autobahngegner waren bei der Freigabe nicht zu bemerken. So gab es für Dirk Brandenburger, den Geschäftsführer der bundeseigenen Planungsgesellschaft Deges, nur Applaus als er sagte: „Ich melde die A 14 für den Verkehr freigegeben.“

Von Andreas König

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