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Prignitz-Landrat begrüßt Azubis

Ausbildungsbeginn in Perleberg Prignitz-Landrat begrüßt Azubis

Unabhängig von der anstehenden Kreisgebietsreform bietet der Landkreis Prignitz jungen Leuten die Chance einer Ausbildung. Von den mehr als 100 Bewerbern für sechs Plätze erwiesen letztlich aber nur zwei als geeignet.

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Torsten Uhe begrüßt Lina Köhn (l.) und Anna-Luisa Kuhs.

Quelle: Beeskow

Perleberg. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres konnte Landrat Torsten Uhe am Montag zwei Azubis in der Kreisverwaltung begrüßen. „Ich danke Ihnen, dass sie sich für uns entschieden haben“, sagte er Lina Köhn aus Lindenberg bei Wittenberge und Anna-Luisa Kuhs aus Premslin. Die beiden jungen Damen wollen nun die dreijährige Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten auf sich nehmen.

Beide gehen mit viel Optimismus in die Lehrjahre. Gefragt nach ihren beruflichen Wünschen, meinte Anna-Luisa Kuhs: „Ich lass mich da überraschen.“ Auch Lina Köhn ist um ihre Zukunft nicht bange: „Ich werde mich inspirieren lassen.“ Beide absolvierten als Schülerinnen Praktika in der Verwaltung und fanden Gefallen an dieser Tätigkeit. Nicht nur durch gute Leistungen, sondern auch durch ihre schlagfertigen Antworten waren sie im Vorstellungsgespräch aufgefallen.

Wie der Landrat berichtete, waren 73 Bewerbungen auf vier Ausbildungsstellen eingegangen. Letztlich wurden aber nur zwei besetzt. Torsten Uhe meinte, die im Raum stehende Kreisgebietsreform habe keinerlei Auswirkung auf die Ausbildungstätigkeit des Landkreises. „Die Verwaltung braucht dringend Nachwuchs.“ Mit 48 Jahren ist der Altersdurchschnitt in der Kernverwaltung nicht gerade niedrig. Unabhängig von einer Kreisreform werden auch künftig Verwaltungsmitarbeiter benötigt.

Den beiden Auszubildenden stellte er eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung in Aussicht. „Natürlich verlangen wir gute Leistungen. Die Gesamtnote darf nicht schlechter als 2,5 sein.“

Der Landkreis hatte auch zwei duale Studienplätze zum Bachelor of Laws ausgeschrieben, der zu einer Laufbahn im gehobenen Dienst befähigt. Doch keiner der 55 Bewerber erwies sich als geeignet. Einige sagten gleich ab, als sie hörten, dass sie sich einem Eignungstest zu unterziehen haben.

Von Michael Beeskow

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