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Prignitz: Lücken beim schnellen Internet

DSL-Versorgung Prignitz: Lücken beim schnellen Internet

Der Ausbau des schnellen Internets ging in der Prignitz im Jahr 2015 voran. Doch noch gibt es weiße Flecken und viele Gebiete, in denen vergleichsweise langsame Leitungen dominieren.

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Diese Karte weist den gemeldeten Ausbaustand zum Jahresende 2015 aus.

Quelle: Atzenroth

Pritzwalk. Es gibt sie noch im Landkreis Prignitz: An ein paar Stellen bestehen noch immer Lücken in der DSL-Versorgung. Schnelles Internet ist nach Angaben von Edelgard Schimko, Leiterin des Geschäftsbereichs 2 in der Prignitzer Kreisverwaltung, im Gebiet rund um Besandten, Unbesandten, Seedorf und Breetz in der Gemeinde Lenzerwische (Amt Lenzen-Elbtalaue) eine Illusion. Weiße Flecken in der Versorgung gibt es nach ihren Angaben auch in Neu Sagast (Amt Putlitz-Berge).

Abgesehen von diesen Gebieten gibt es eine DSL-Versorgung im ganzen Landkreis, wenn auch in unterschiedlicher Qualität. Dabei hat sich gerade im vergangenen Jahr einiges getan. In vielen Bereichen ist der Ausbau vorangegangen. So war bis zum Ende des vergangenen Jahres in vielen Teilen ein vom Land geförderter Ausbau der Internetanschlüsse bis zu 50 Megabit pro Sekunde geplant. Das sei im großen und ganzen, wenn auch nicht überall erreicht worden, erklärte Edelgard Schimko. Die weißen Flecken in der Gemeinde Lenzerwische konnten nicht beseitigt werden, weil der Kabelverzweiger, an den sie angeschlossen sind, auf mecklenburgischem Gebiet steht.

Im Rahmen des Programmes „Glasfaser 2020“ sollten auch die Kabelverzweiger aufgerüstet werden. Die Telekom war beauftragt, dieses Programm umzusetzen, so zum Beispiel im Raum Schmolde, auch wenn dieser auf der Karte noch als weißer Fleck eingetragen ist. Auf der Karte, die den Ausbaustand mit Stichtag vom 31. Dezember 2015 dokumentiert, sind Gebiete im Bereich der Gemeinde Karstädt ausgewiesen, in denen die Telekom das LTE-Netz, der größeren Bandbreite wegen, mit Glasfaser überbaut hat. Diese Maßnahme hat die Kommune dem Landkreis als abgeschlossen gemeldet.

In großen Teilen des Landkreises sind die langsameren Anschlüsse mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde Standard.

Von Bernd Atzenroth

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