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Prignitz-Nachtzug: Auch zweiter Test erfolgreich

Zur "Fête de la Musique" war der Testzug gut besetzt Prignitz-Nachtzug: Auch zweiter Test erfolgreich

Berlin über Neustadt nach Wittenberge - und das auch noch nachts. Die zweite Testfahrt des Nachtzuges war ein großer Erfolg. Noch eine Hürde steht der Region bevor, dann fällt die Entscheidung: Gibt es tatsächlich Bedarf für eine späte Verbindung? Einige Politiker sagen klar: Ja!

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Quelle: Gartenschläger

Neustadt. Auch die zweite Testfahrt des Nachtzuges von Berlin über Neustadt nach Wittenberge am Sonntag war ein Erfolg – sogar ein noch größerer als bei der ersten Fahrt eine Woche zuvor. So lautet die Einschätzung von Barbara Linke aus Barsikow, die die Initiative zur Schaffung einer Nachtzugverbindung mitbegründet hat.

Fahrplanmäßig verlässt derzeit täglich bereits gegen 22.30 Uhr der letzte Zug Berlin in Richtung Prignitz – zu früh, um beispielsweise Kulturangebote in der Hauptstadt zu nutzen, sagen viele Landbewohner. Mit drei Testfahrten will das Brandenburgische Verkehrsministerium derzeit feststellen, ob wirklich Bedarf für eine spätere Verbindung besteht.

250 Menschen sind nachts in den Zug gestiegen

Dieser Nachweis scheint bisher zu gelingen. Nachdem am 13. Juni rund 160 Fahrgäste den späten Testzug genutzt hatten, stiegen am Sonntag sogar gut 250 kurz nach 23 Uhr am Berliner Ostbahnhof ein. In der Stadt hatte man den ganzen Tag über bis in den Abend hinein die „Fete de la musique“ gefeiert. Knapp 200 Passagiere fuhren mindestens bis Neustadt mit, beobachtete Barbara Linke, die den Zug dort verließ.

Diesmal hatte es allerdings auch besser mit der Fahrplaninformation geklappt als bei der Premiere eine Woche zuvor. Auf dem Berliner Ostbahnhof wurde die Testfahrt mit korrekten Zeiten im Schaukasten genannt. „Nur der Bahnsteig war falsch angegeben. Glücklicherweise wurde die Änderung über Lautsprecher angesagt“, berichtet Barbara Linke. Außerdem sei der Zug etwas verspätet abgefahren. „Der Stimmung im Zug tat dies keinen Abbruch.“

Politiker unterstützen das Vorhaben

Wieder unterstützte eine Reihe von Regionalpolitikern die Fahrt und das dahinter stehende Anliegen. Die Bürgermeister von Wittenberge und Neustadt fuhren ebenso mit wie beispielsweise der Neustädter Amtsdirektor, die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler oder der Kyritzer Linken-Stadtverordnete Dieter Groß.

Die dritte und letzte Testfahrt ist für den 29. August geplant. Dann findet in Berlin die „Lange Nacht der Museen“ statt.

Von MAZonline

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