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Prignitz: Wieder Einsatz gegen Schädling

Eichenprozessionsspinner wird weiter bekämpft Prignitz: Wieder Einsatz gegen Schädling

Seit Jahren schon beschäftigt die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners die Prignitz. 2016 geht es weiter damit, wenn auch auf einer deutlich reduzierten Fläche: Auf Forstflächen wird diesmal nicht gesprüht. Außerdem war man 2015 sehr erfolgreich.

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Der Kampf geht weiter.

Quelle: Christamaria Ruch

Perleberg. Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners geht im Landkreis Prignitz auch im Jahr 2016 weiter, allerdings in nicht so großem Umfang wie im Vorjahr. Darüber informierte Sabine Kramer, Zweite Beigeordnete des Prignitzer Landrats, den Kreisausschuss auf seiner Sitzung am Donnerstag in Perleberg. Voraussetzung dafür, dass auch in diesem Jahr gehandelt werden könne, sei die erneute Zulassung des Mittels Dipel ES, das in den vergangenen Jahren zur Bekämpfung des Schädlings verwendet worden war. Sabine Kramer konnte vermelden, dass diese Zulassung noch rechtzeitig gekommen sei.

Die Fläche, auf der gegen den Eichenprozessionsspinner anno 2016 vorgegangen werden soll, beträgt aber nur etwa ein Drittel von der, auf der im Vorjahr agiert wurde. Waren es 2015 noch etwa 2500 Hektar, so werden es in diesem Jahr nur 700 bis 800 Hektar im Landkreis sein. Ein Grund dafür: Der Landesbetrieb Forst beteiligt sich mit den von ihm verwalteten Flächen in diesem nicht an der Aktion – lediglich Radflächen, die an Ortschaften oder Straßen grenzen, werden laut Sabine Kramer einbezogen. Auch in privaten Wäldern wird in diesem Jahr nicht gesprüht, erklärte Sabine Kramer.

2015 Erfolg bei der Bekämpfung

Es gibt noch einen zweiten Grund für eine kleinere Aktion: Denn im vergangenen Jahr war man sehr erfolgreich, so dass der Befall spürbar reduziert wurde.

Wo genau gegen Eichenprozessionsspinner vorgegangen wird, muss noch endabgestimmt werden. In der kommenden Woche soll die entsprechende Karte fertig sein. Auch die Naturschutzverbände wurden beteiligt weil 2016 wieder Flächen mit Schutzstatus betroffen sein werden. Bekämpft wird der Schädling diesmal zu einem großen Anteil, nämlich auf 400 bis 500 Hektar, aus der Luft.

Von Bernd Atzenroth

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