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Prignitz Prignitz: Willkommenskultur für Tourradler
Lokales Prignitz Prignitz: Willkommenskultur für Tourradler
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20:21 24.05.2016
Die Tour de Prignitz verließ Pritzwalk über den Giesensdorfer Weg. Quelle: Atzenroth
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Pritzwalk

Das war ja eine Punktlandung: 760 Radler wollte die MAZ von Pritzwalk sehen, und genau 760 sind es geworden. Sozusagen einer für jedes Jahr des Bestehens der Stadt, die in diesem Jahr 760 Jahre alt wird und dies am ersten Juni-Wochenende feiert. Einer ist dafür jetzt schon besonders schick: Der Pritzwalker Stadtwolf ging im neuen Kostüm an den Start – seine weißen Zähne blinkten so sehr, dass sie offenbar den Wittenbergern bei der Zieleinfahrt Furcht einflößen sollten. Aber im Grunde sah er doch eher knuffig aus und war vor allem am Ziel ein begehrtes Fotomotiv. Auf dem Fahrrad vertrat zudem Vizebürgermeister Ronald Thiel seine Stadt. Mit im Feld waren auch sechs Radler von der TH Brandenburg, worüber sich Daniela Herrling von der Präsenzstelle der TH in Pritzwalk freute. Bernd Halle, Chef der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, und der Prignitzer Polizeiinspektionsleiter Peter Schröder fuhren genauso mit wie der Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, Martin Brödder.

Aufwärmtraining in Pritzwalk. Quelle: Atzenroth

Die Pritzwalker erlebten eine schöne und meist ruhige Etappe. Meist deswegen, weil es unterwegs den ein oder anderen lautstarken Empfang gab. In Groß Pankow zum Beispiel waren alle Kinder auf den Beinen und einige von ihnen begrüßten die Tour mit einem Trommelkonzert auf Mülltonnen. Schon bei der Stadtausfahrt aus Pritzwalk hatten Schul- und Kitakinder die Radler lautstark auf ihrem Weg in Richtung Giesensdorf angefeuert. Dort galt es dann, die mit gut fünf Prozent wohl heftigste Steigung der Etappe zu überwinden. Zur Belohnung standen oben Julius, Anton und die großen Feuerwehrleute mit ihrem Spritzenwagen.

Lautstark und enthusiastisch wurde die Tour in Groß Pankow begrüßt. Quelle: Atzenroth

Schon zwei Kilometer vor der Mittagspause in Düpow erwartete Ortsvorsteher Rainer Guhl erstmals die Radler. Nach einem kurzen Sammelstopp fuhren sie dann erneut an Guhl vorbei, der jetzt auf einem Strohballen stehend vor einem großen Begrüßungstransparent Düpower Willkommenskultur demonstrierte.

Mit Tröte und Spritze warteten kleine und große Feuerwehrleute in Giesensdorf auf das Feld. Quelle: Atzenroth

Dann ging es einmal quer durch Perleberg mitten durch die Fußgängerzone und am Bahnhof vorbei Richtung Kulturstopp im Verkehrsgarten. Das Drumherum wird wohl kaum ein Radler vergessen: Bei der Einfahrt kam der Verkehr rundum kurzfristig zum Erliegen, weil ebenso kurzfristig vorher auf der nahen B 189 eine Baustelle eingerichtet worden war und viele die Tourroute als Umleitungsstrecke benutzten.

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Aber auf der Fahrt Richtung Weisen lag das bereits wieder hinter den Radlern, die sich bereits ab dem Hartwigtunnel über die Begrüßung der Wittenberger freuen konnten. Denn bei der langen Runde durch die Stadt warteten an vielen Ecken historisch gewandete Menschen mit Begrüßungstafeln und -bändern. Bei so viel geballter Tour-Willkommenskultur konnte natürlich auch der Pritzwalker Stadtwolf bei der Zieleinfahrt nur sein nettestes Lächeln zeigen – bei den weißen Zähnen fiel das auch leicht.

Vorbei am Wittenberger Kranhaus dem Ziel entgegen Quelle: Atzenroth

Die Tour online: Viele Bilder und Infos finden Sie unter www.maz-onlinbe.de/tourdeprignitz.

Von Bernd Atzenroth

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