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„Prignitz hat Wende zum Positiven geschafft“

Wittenberge „Prignitz hat Wende zum Positiven geschafft“

Voll des Lobes über die Entwicklung der Prignitz war am Mittwoch Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (vormals Zukunftsagentur) bei einem Unternehmensbesuch in Wittenberge. Vor allen in den vergangen fünf Jahren sei es gelungen, hochkarätige Industrie­ansiedlungen „nahezu im Jahrestakt“ in die Region zu holen.

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Steffen Kammradt.

Quelle: DPA

Wittenberge. Voll des Lobes über die wirtschaftliche Entwicklung der Prignitz zeigte sich am Mittwoch Steffen Kammradt. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg, wie die einstige Zukunftsagentur jetzt heißt, zog bei einem Besuch in Wittenberge eine Bilanz der vergangenen 16 Jahre. „Noch bis Anfang, Mitte der 2000er Jahre haben viele mit großer Sorge auf die Prignitz, spezielle auf Wittenberge geblickt“, sagte Kammradt. Nach dem Wegfall tausender Arbeitsplätze und mit mangelnden Zukunftsperspektiven sei es äußerst schwierig gewesen, tragfähige Konzepte zu entwickeln.

„Komplett andere Prignitz als vor zehn Jahren“

„Doch man kann mit Recht sagen, dass wir heute eine komplett andere Prignitz vorfinden als vor zehn Jahren.“ Als Ausgangspunkt der positiven Entwicklung sieht der Chef-Wirtschaftsförderer die Entwicklung im Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen. Das dortige Holzkompetenzzentrum habe sich mit Concert (später Glatfelter) entwickelt. In Wittenberge hingegen habe Cremer Oleo mit ihren Investitionen in die Prignitzer Chemie den Boden bereitet für die Umwandlung der einstigen Zellwolle. Mit Austro­therm, Frankotyp Postalia, MV Pipe Technologies und der bevorstehenden Investition der Firma Bröring konnten in den vergangen Jahren namhafte Unternehmen nahezu im Jahrestakt angesiedelt werden. „Auch die Investition in den Hafen war ein wichtiger Schritt für die Zukunft“, stellte Steffen Kammradt fest. Sobald die A 14 fertig gestellt sei, würden weitere Unternehmen folgen, dessen sei er sich sicher.

Zusammenwirken trug zur Kehrtwende bei

Gelungen sei die Kehrtwende unter anderem dank des Zusammenwirkens von kommunalen, kreislichen und Landes-Wirtschaftsförderern. Auch Perleberg mit Vion und Karstädt mit Avena und jetzt mit Schorisch Magis trugen zu der „Erfolgsgeschichte“ bei. „Eine solche Entwicklung sucht im Land Brandenburg ihresgleichen“, sagte Kammradt. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat in den vergangenen Jahren 172 Projekte in der Prignitz gefördert. Mit Ansiedlungen, Innovationsvorhaben, und technologieorientierten Gründungen sind 913 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von 304 Millionen Euro verbunden.

Von Andreas König

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