Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Prignitz stellt sich Europa vor
Lokales Prignitz Prignitz stellt sich Europa vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 09.10.2017
Annett Jura (M.) stellte bei ihrer Podiumsrede am ersten Messetag die Konzepte der Region vor. Quelle: Expo Real Berlin Brandenburg
Perleberg

Zum zehnten Mal präsentierte sich die Prignitz auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, der Messe „Expo Real“ in München. In der vergangenen Woche vertraten Uwe Büttner, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz und Annett Jura, Bürgermeisterin der Stadt Perleberg sowie kommunale Geschäftsführerin des Regionalen Wachstumskerns, die Wohn- und Gewerbeflächen in der Region.

„Vertreten waren wir an einem Gemeinschaftsstand von Berlin und Brandenburg, wo sich die Städte und Landkreise vorstellten“, informiert Uwe Büttner. Die Hauptaufgabe war es, die Prignitz erneut als ein Gemeinschaftsprojekt aller Kommunen zu vermarkten und gegebenenfalls interessierte Investoren aufmerksam zu machen und für regionale Projekte zu finden. „Wir haben einen starken Standort präsentiert“, ist sich Annett Jura sicher.

Prignitz lockt Investoren an ihren Stand

Seit vielen Jahren ist die Prignitz nun schon auf der Messe im Süden von Deutschland vertreten. „Anfänglich sind wir noch selbst von Stand zu Stand gegangen und haben uns vorgestellt, nun werden wir stärker von Interessierten eigenständig aufgesucht“, so Uwe Büttner. Vor Ort wird sich ausgetauscht. Immobilienmakler oder Projektentwickler können sich Informationen einholen, Konzepte einsehen und Termine zur Besichtigung ausmachen. „Meiner Meinung nach ist es uns wieder gut gelungen die Prignitz auf der Messe zu präsentieren, wir bekamen viele Nachfragen“, sagt Annett Jura. Zurzeit befindet sich alles in der Vorbereitungsphase, erste Termine sind gemacht. Doch noch ist kein Projekt spruchreif, es gibt noch nichts Konkretes.

Interesse für bestimmte Immobilien

Vor Ort war die Prignitz mit einem vollen Portfolio präsent. „Es bestand großes Interesse an Wohnräumen zum Sanieren, aber auch an Industrieflächen, dem Einzelhandel und der Versorgung“, berichtet Uwe Büttner. „Die Prignitz hat noch viele solcher Fläche zur Verfügung und die Nachfrage ist da“, ergänzt der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Mit dabei waren unter anderem ein Wohngebiet in Pritzwalk, eine Wohnpartei in Wittenberge in unmittelbarer Nähe zur Elbe und wie bereits im vergangenen Jahr die kaiserlichen Kasernen in Perleberg. „Eine Resonanz ist bei allen vorhanden“, so Uwe Büttner. „Mit vielen Bilder von den Flächen wollen wir die Leute von der Region begeistern sowie Impressionen und Eindrücke schaffen, um eine zukünftige Stadtentwicklung zu erzeugen.“

Direkt am ersten Messetag bekam Annett Jura als Podiumsteilnehmerin die Möglichkeit, die Konzepte der Region einem breiten Publikum vorzustellen. Die Prignitz zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg, mit guter Infrastruktur und einer attraktiven Gegend. „Die Verstädterung ist in der Region noch nicht angekommen, das Wohnen ist hier noch bezahlbar“, meint Uwe Büttner. Nun wird die Zeit zeigen, für welches Areal sich ein Investor findet und welche Projekte und Vorhaben sich Konkretisieren lassen.

Von Marcus J. Pfeiffer

Diese Chance ließen sich viele Wittenberger nicht entgehen. Die Türen des historischen Bahnhofs am Salomon-Herz-Platz waren am Sonntag geöffnet und im Inneren war das Nutzungskonzept für die Immobilie zu sehen, dass in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Die Ideen des Berliner Büros „Agentur Bahnstadt“ haben Charme.

12.10.2017

Feuerwehr und Ortsvorsteherin von Vehlin nehmen am Dienstag an der Diskussion über den Etat 2018 der Gemeinde Gumtow teil. Darin ist eine Investition für die Wehr geplant, die laut Antrag der Bürgerfraktion aber gestrichen werden soll.

09.10.2017

Äpfel sind schon in der Bibel das zentrale Obst, mit dem so vieles begann. Und noch immer ist der Apfel auch im Herbst das Obst der Wahl in der Region. Viele Besucher zog es jetzt wieder nach Wittenberge zum diesjährigen Apfelmarkt, wo so viel mehr zu sehen war, als nur die köstliche heimische Frucht in ihrem ganzen Facettenreichtum.

12.10.2017