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Prignitz stellt sich Europa vor

Perleberg Prignitz stellt sich Europa vor

Seit zehn Jahren ist eine Prignitzer Delegation immer im Herbst in München, um sich Investoren aus ganz Europa bei der renommierten Messe „Expo Real“ vorzustellen. Diesmal ließ es sich die Perleberger Bürgermeisterin Annett Jura nicht nehmen, die Konzepte und Chancen der Region zu präsentieren.

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Annett Jura (M.) stellte bei ihrer Podiumsrede am ersten Messetag die Konzepte der Region vor.

Quelle: Expo Real Berlin Brandenburg

Perleberg. Zum zehnten Mal präsentierte sich die Prignitz auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, der Messe „Expo Real“ in München. In der vergangenen Woche vertraten Uwe Büttner, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz und Annett Jura, Bürgermeisterin der Stadt Perleberg sowie kommunale Geschäftsführerin des Regionalen Wachstumskerns, die Wohn- und Gewerbeflächen in der Region.

„Vertreten waren wir an einem Gemeinschaftsstand von Berlin und Brandenburg, wo sich die Städte und Landkreise vorstellten“, informiert Uwe Büttner. Die Hauptaufgabe war es, die Prignitz erneut als ein Gemeinschaftsprojekt aller Kommunen zu vermarkten und gegebenenfalls interessierte Investoren aufmerksam zu machen und für regionale Projekte zu finden. „Wir haben einen starken Standort präsentiert“, ist sich Annett Jura sicher.

Prignitz lockt Investoren an ihren Stand

Seit vielen Jahren ist die Prignitz nun schon auf der Messe im Süden von Deutschland vertreten. „Anfänglich sind wir noch selbst von Stand zu Stand gegangen und haben uns vorgestellt, nun werden wir stärker von Interessierten eigenständig aufgesucht“, so Uwe Büttner. Vor Ort wird sich ausgetauscht. Immobilienmakler oder Projektentwickler können sich Informationen einholen, Konzepte einsehen und Termine zur Besichtigung ausmachen. „Meiner Meinung nach ist es uns wieder gut gelungen die Prignitz auf der Messe zu präsentieren, wir bekamen viele Nachfragen“, sagt Annett Jura. Zurzeit befindet sich alles in der Vorbereitungsphase, erste Termine sind gemacht. Doch noch ist kein Projekt spruchreif, es gibt noch nichts Konkretes.

Interesse für bestimmte Immobilien

Vor Ort war die Prignitz mit einem vollen Portfolio präsent. „Es bestand großes Interesse an Wohnräumen zum Sanieren, aber auch an Industrieflächen, dem Einzelhandel und der Versorgung“, berichtet Uwe Büttner. „Die Prignitz hat noch viele solcher Fläche zur Verfügung und die Nachfrage ist da“, ergänzt der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Mit dabei waren unter anderem ein Wohngebiet in Pritzwalk, eine Wohnpartei in Wittenberge in unmittelbarer Nähe zur Elbe und wie bereits im vergangenen Jahr die kaiserlichen Kasernen in Perleberg. „Eine Resonanz ist bei allen vorhanden“, so Uwe Büttner. „Mit vielen Bilder von den Flächen wollen wir die Leute von der Region begeistern sowie Impressionen und Eindrücke schaffen, um eine zukünftige Stadtentwicklung zu erzeugen.“

Direkt am ersten Messetag bekam Annett Jura als Podiumsteilnehmerin die Möglichkeit, die Konzepte der Region einem breiten Publikum vorzustellen. Die Prignitz zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg, mit guter Infrastruktur und einer attraktiven Gegend. „Die Verstädterung ist in der Region noch nicht angekommen, das Wohnen ist hier noch bezahlbar“, meint Uwe Büttner. Nun wird die Zeit zeigen, für welches Areal sich ein Investor findet und welche Projekte und Vorhaben sich Konkretisieren lassen.

Von Marcus J. Pfeiffer

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