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Prignitz wirbt auf Münchener Messe

Perleberg Prignitz wirbt auf Münchener Messe

Gewerbe und Wohnimmobilien und den Standort zwischen Berlin und Hamburg wollen Wirtschaftsförderer und Kommunalpolitiker aus der Prignitz in München bewerben. Vom 4. bis 6. Oktober ist die Region auf der europaweit größten Immobilienmesse Expo Real in München vertreten. geworben werden soll mit einem neuen Slogan.

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Bereiten den Prignitzer Messeauftritt vor (v.l.): Ronald Thiel, Annett Jura, Uwe Büttner und Christian Fenske.

Quelle: Andreas König

Perleberg. Italiener, tun es, Kroaten und Engländer, Dänen sowieso. Wenn der Landkreis Prignitz in wenigen Tagen bei der europaweit größten Immobilienmesse Expo Real in München seine Angebote auspackt, ist das Interesse groß – auch international. Zum mittlerweile zehnten Mal ist der Kreis in Gestalt der Wirtschaftsfördergesellschaft und des Technologie- und Gewerbezentrums TGZ in der bayerischen Landeshauptstadt präsent.

Prignitz will mit Lage zwischen Metropolen punkten

Vom 4. bis 6. Oktober ist es wieder soweit: Dann werden sich Projektentwickler, Immobilienmakler, potenzielle Investoren und deren Vertreter an den Messeständen tummeln, Portfolios sichten, Angebote einholen und Kontakte knüpfen. „Das ist ein enorm wichtiger Termin für uns“, sagte Uwe Büttner, der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Zwar habe man durch die kontinuierliche Messeteilnahme in den vergangene Jahren bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, „aber mit dem Begriff Prignitz oder gar den Namen unserer Städte kann man in München wenig punkten“, erklärt Uwe Büttner, daher bleibe man beim Motto „beste Lage zwischen Berlin und Hamburg“. Da Wohnimmobilien, zumal mit historischer Bausubstanz, auf Interesse stoßen, sollen die Prignitzer Angebote mit einem neuen Slogan vermarktet werden: „Wohnen in der Prignitz, Arbeiten in Berlin und Hamburg.“ Die günstige Zuganbindung – mit Wittenberge verfügt die Region über einen der wenigen ICE-Halte im Land Brandenburg – erweise sich in wachsendem Maß als Argument für die Ansiedlung.

Pritzwalk hofft auf Erfolge bei der Vermarktung des Gewerbeparks

Apropos: Eines der größten Sorgenkinder der vergangene Jahre – der noch immer zu großen Teilen leerstehende Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen, soll auch bei dieser Expo Real wieder beworben werden. „Die Stadt Pritzwalk erwartet, dass die Bemühungen um den Gewerbepark auch mal Erfolge bringen“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Ronald Thiel. Vom Messeauftritt abgesehen, gebe es „gute Gespräche“ zu Falkenhagen.

Perleberger Bürgermeisterin wirbt für das ganze Land

Eine besondere Rolle kommt der Perleberger Bürgermeisterin Annett Jura zu. Sie wird am Eröffnungstag der Messe ab 14 Uhr gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Dietlind Thiemann, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg und anderen Vertretern für den „Starken Standort: Brandenburg“ werben. Auch jüngste Erfolge der Pritz­walker Aktion „Haus sucht Hausherrn“ sind im Messekatalog zu sehen. Ein roter Überdruck „verkauft!“ prangt auf einigen der Exposés.

Von Andreas König

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