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Prignitzer Bürgerpreis würdigt Engagement

Pritzwalk Prignitzer Bürgerpreis würdigt Engagement

Es gibt sie, die vielen Menschen, die freiwillig und oft im Verborgenen anderen Menschen helfen und sich für die Gemeinschaft einsetzen. Sie sollen mit dem Prignitzer Bürgerpreis gewürdigt werden. Man kann sich dafür bis zum 31. Oktober bewerben oder aber Vorschläge einreichen.

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Lobten den Prignitzer Bürgerpreis aus (v.l.n.r.): André Wormstädt, Torsten Uhe und Elfi Gabriel.

Quelle: Atzenroth

Pritzwalk. „Integration gemeinsam leben“ – so lautet das diesjährige Schwerpunktthema für den Prignitzer Bürgerpreis, für den am Mittwoch bei der Sparkasse Prignitz in Pritzwalk der Startschuss gegeben wurde. „Freiwilliges Engagement in unserer Region zu fördern und zu unterstützen, ist das Anliegen unseres Wettbewerbs“, erklärte der Prignitzer Landrat Torsten Uhe. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Prignitz, André Wormstädt, pflichtete ihm bei: Engagierten Menschen soll so die verdiente Anerkennung zuteil werden.

Es gehe dabei gerade um diejenigen, die eher im Verborgenen tätig sind. „Ihnen wollen wir nicht nur einen Händedruck und ein Dankeschön geben“, betonte Uhe. Mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen ist der Preis als Würdigung für Personen wie für Projekte gedacht. Es muss nicht immer die Tätigkeit für einen Verein sein. „Auch Nachbarschaftshilfe könnte mit dem Preis gewürdigt werden, oder wenn jemand die gute Seele im Ort ist“, meinte dazu Sparkassenvorstandsmitglied Elfi Gabriel.

Integration, weit gefasst

Erstmals wurden 2015 Ehrenamtler beim Neujahrsempfang des Landrats geehrt. 2016 wurde bei gleicher Gelegenheit erstmals der Preis vergeben. Nunmehr hat er offiziell den Namen „Bürgerpreis der Prignitz“, wie Torsten Uhe erklärte. Und er soll das nächste Mal wieder bei seinem Neujahrsempfang im Januar 2017 vergeben werden. Dafür kann man sich bis zum 31. Oktober bewerben. Oder aber man kann bis zu diesem Datum Vorschläge einreichen. Der Begriff Integration ist weit gefasst, wie Wormstädt erklärt, und es geht dabei sowohl um die Hilfe für Flüchtlinge, Vertriebene und Hilfesuchende als auch um Integration von Menschen mit Behinderungen.

Der Preis wird in mehreren Kategorien vergeben. André Wormstädt nannte drei. Da ist zum einen „U 21“ für Bewerber bis 21 Jahren. Junge Leute sollen so zu weiterem Engagement motiviert werden. Dann gibt es die Kategorie „Alltagshelden“, bei der der Name Programm ist. Schließlich gibt es die Kategorie „Lebenswerk“. Der Preis wird hier an eine einzelne Person für ihr langjähriges Engagement vergeben. Sie sollte bereits seit mindestens 25 Jahren ehrenamtlich tätig sein. Bei Bedarf kann es eine vierte Kategorie geben. Pro Ehrung sind von der Sparkasse Prignitz 500 Euro ausgelobt. Nach dem 31. Oktober entscheidet eine Jury darüber, wer preiswürdig ist. Sie besteht aus den Kuratoriumsmitgliedern der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz.

Der Prignitzer Bürgerpreis ist zwar auch an den bundesweiten „Deutschen Bürgerpreis“ angelehnt, etwa beim diesmal ausgewählten Thema. Doch machten sowohl Uhe als auch Wormstädt deutlich, dass man regional eigenständig sei.

Weitere Infos zur Bewerbung unter www.landkreis-prignitz.de oder unter www.sparkasse-prignitz.de.

Von Bernd Atzenroth

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