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Prignitzer Busverkehr sorgt weiter für Ärger

Putlitz Prignitzer Busverkehr sorgt weiter für Ärger

Die Beschwerden wegen des Busverkehrs in der Prignitz reißen nicht ab. Der Amtsdirektor des Amtes Putlitz-Berge ruft jetzt dazu auf, ihm alle Kritikpunkte zu melden. Er leitet sie dann an die Landkreisverwaltung weiter. Hergen Reker fordert ungeachtet dessen, die Rufbusse intensiver einzusetzen.

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Putlitz. Eine Mängelliste zum neuen Busverkehr wird derzeit im Amt Putlitz-Berge wie auch in anderen Kommunen der Prignitz erstellt. „Wir können dem Landkreis bis zum 12. September Änderungswünsche melden“, informierte Amtsdirektor Hergen Recker in der Stadtverordnetenversammlung. Er forderte die Ortsvorsteher auf, ihre Wünsche dem Amt zu mitzuteilen. Der Landkreis habe Änderungen in Aussicht gestellt, die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember gelten könnten. Allerdings sei nicht zu erwarten, dass gestrichene Buslinien wieder aufleben.

Der Landkreis wolle an der Kilometerzahl nicht rütteln. Kritik am neuen Busverkehr kommt vor allem aus Orten mit weniger als 150 Einwohnern, die mit Linienbussen nicht mehr angefahren werden. Im Amt Putlitz-Berge sind das Jakobsdorf und Simonsdorf. Für Simonshof will der Amtsdirektor einen Bedarfshalt. Der Schulbus verkehrt ohnehin zwischen Hülsebeck und Berge und kommt auf dieser Strecke auch durch Simonshof. Hergen Reke: Es könne doch kein Problem sein, wenn der Bus bei Bedarf dort mal halte. „Das wird ja nicht jeden Tag sein.“

Komfortabel ist etwas anderes

Er möchte auch, dass zusätzlich Rufbusse verkehren. „Das muss nicht an jedem Tag sein. Doch an zwei Tagen in der Woche sollte man ihn anbieten, damit auch Senioren zum Arzt fahren können.“ Erst in dieser Woche habe bei ihm eine Frau aus Mansfeld vor der Tür gestanden und gefragt, wie sie zum Arzt nach Pritzwalk kommen soll? Wenn der Schulbus fährt, sei das kein Problem. „Aber es kann nicht sein, dass in den Ferien nicht mal ein Rufbus verkehrt.“

Hergen Reker wies die Darstellung der Kreisverwaltung zurück, der neue Busverkehr sei für die Fahrgäste „komfortabler“. Früher hätten im Amt Fahrpläne ausgelegen. Die gibt es nicht mehr. Junge Leute sehen über ihr Smartphone die Pläne ein, aber es gebe ältere Bürger, die über kein Internet verfügen. Das Amt kopiert bestimmte Linien, um sie an Bürger zu verteilen. Reker: „Unter komfortabel verstehe ich etwas anderes.“

Von MAZonline

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