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Prignitz Zwischen Elbphilharmonie und Brandenburger Tor
Lokales Prignitz Zwischen Elbphilharmonie und Brandenburger Tor
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16:55 05.10.2018
Die Prignitz präsentiert sich wieder auf der Messe Expo Real, und sie äußerten sich dazu (v.l.): Ronald Thiel, Christian Fenske, Annett Jura, Uwe Büttner und Martin Hahn. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
Perleberg

„Lebensqualität zwischen Elbphilharmonie und Brandenburger Tor“ – das klingt doch richtig gut, wie die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz die „Nördliche Wachstumsachse A 14/A 24“ bewerben will. Eine neue Broschüre gleichen Namens hat die Delegation im Gepäck, die von kommendem Montag bis Mittwoch die Region auf der Messe Expo Real in München vertreten will.

Inhaltlich werden damit Immobilien beworben, für die man Investoren gewinnen will, seien es Wohngebiete wie das Gründerzeitviertel in Bahnhofsnähe und das Quartier „Elbhafen“ in Wittenberge, das Eckhaus Hagenstraße/Jahnstraße in Pritz­walk oder auch die Kurmärkischen Kasernen in Perleberg. Schon seit Jahren suchen die Prignitzer das Gespräch mit solchen Investoren auf der Expo Real.

Eigene Standpräsentation auf der Bühne

Vorab übten Prignitzer Wirtschaftsförderer und Vertreter der drei großen Prignitzer Städte den regionalen Schulterschluss und äußerten sich im Perleberger Rathaus gemeinsam zum anstehenden Messebesuch. Die Prignitzer lassen sich nach Angaben des Geschäftsführers der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz (WFG), Uwe Büttner, ihren Stand 25 000 Euro kosten, die aus dem Regionalbudget des Regionalen Wachstumskerns Prignitz fließen werden. Die Organisation läuft über die WFG. Es sei wichtig, bei der größten Standortmesse in Europa vertreten zu sein.

„Wir können dort eine eigene Standpräsentation auf der Bühne machen“, freute sich Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura. Sie wird dabei sein, genauso wie Martin Hahn von der Stadt Wittenberge, Büttner und Christian Fenske, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ). „Und: Wir werden einen Investoren dabei haben, der positive Erfahrungen mit der Prignitz schildern kann.“ Es geht dabei um den Investor, der gerade Haus für Haus am Heinrich-Heine-Platz in Wittenberge sanieren lässt.

Thema Wohnen hat besondere Bedeutung

Nicht auf der Messe dabei ist zwar Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel, der aber das Ansinnen unterstützt: „Wir versuchen, den Standort als Ganzes nach vorne zu bringen. Zwischen Elbphilharmonie und Brandenburger Tor, da gibt’s noch was, und das sind wir. Hier ist es schön, auch hier kann man sich verwirklichen.“ Martin Hahn ergänzte, dass dem Thema Wohnen eine ganz besondere Bedeutung beigemessen wird – schließlich könne die Wohnsituation in Hamburg und Berlin für Pendler das Wohnen in der Prignitz attraktiv erscheinen lassen.

Gezeigt werden auch die 360-Grad-Aufnahmen, die das TGZ gemeinsam mit dem amerikanischen Existenzgründer Brandon Ernst produziert hat. So soll Interessenten ein virtueller Rundgang durch die Städte ermöglicht werden. Dies sei besonders gut geeignet, um den Dialog zu vertiefen, findet Christian Fenske. Im Gepäck hat die Delegation weitere Broschüren wie die über den Regionalen Wachstumskern Prignitz mit aktualisierten Einlegern.

Von Bernd Atzenroth

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