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Prignitz Prignitzer Elberadweg wird saniert
Lokales Prignitz Prignitzer Elberadweg wird saniert
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00:18 02.04.2016
Der Elberadweg als Baustelle. Quelle: Michael Beeskow
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Lenzen

Der Fahrradtourismus in der Prignitz wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Für manch einen Gas­tronomen und Beherberger am Elberadweg fiel das Ostergeschäft in diesem Jahr fast gänzlich aus. Nicht nur das durchwachsene Wetter war der Grund, denn zwischen Wittenberge und Dömitz ist der überregionale Radweg komplett gesperrt.

Das Amt Lenzen-Elbtalaue erneuert aus Hochwasserschutzmitteln den Radweg von Wentdorf bis an die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. „Der Radweg wird komplett saniert“, erklärt dazu Andy Pawels von der Amtsverwaltung. An vielen Stellen habe der von Gras überwucherte Radweg nur noch aus zwei schmalen Spuren bestanden; an anderen Passagen hatten sich im Asphalt gefährliche Risse gebildet.

Mitte März wurde mit den Arbeiten begonnen. „Sie kommen gut voran“, sagte Andy Pawels am Dienstag in einem Gespräch. Der alte Radweg wurde auf der gesamten Strecke inzwischen abgefräst. Im Bauabschnitt Cumlosen ist die Sanierung am weitesten fortgeschritten. Eine neue Schottertragschicht ist eingebaut. Im Bereich des Deichrückverlegungsgebiets wird der 2008 fertiggestellte Asphaltweg neu aufgebaut. Im Abschnitt Wootz bleiben die Betonplatten liegen, aber der Mittelstreifen dazwischen wird nach der Sanierung besser befahrbar sein. Bis auf die Asphaltabschnitte erhält der Radweg wieder eine wassergebundene Decke. Das Amt hätte sich an einigen Stellen einen etwas breiteren Radweg als die bisherigen 1,60 bis 1,80 Meter gewünscht. „Doch das ließ sich nicht umsetzen“, sagte Andy Pawels.

Zur Enttäuschung vieler Radfahrer, die den Elberadweg derzeit nicht nutzen können, meinte Andy Pawels: „Eigentlich ist jeder Zeitpunkt ungünstig, wenn gebaut wird.“ Man sei aber bestrebt so früh wie möglich fertig zu werden. Im April, so hofft er, werde der Weg bei Cumlosen wieder frei sein, die anderen Abschnitte dann im Mai. Sicher ist er: „Dann wird der Weg deutlich besser befahrbar sein.“

Von Michael Beeskow

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