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Prignitzer Feuerwehren im Dauereinsatz

Perleberg/Wittenberge Prignitzer Feuerwehren im Dauereinsatz

Bäume knickten um wie Streichhölzern, und die Feuerwehr kam mit dem Beseitigen der schlimmsten Schäden kaum noch hinterher. Das Unwetter von Donnerstag hielt die Retter bis in den Freitag in Atem. In Groß Linde fielen gleich drei Bäume dem Sturm zu Opfer, einer fiel auf das Ortsschild.

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Drei Bäume hielten in Groß Linde (Perleberg) dem Strum nicht stand, einer fiel auf das Ortsschild.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Gleich mehrere Unwetterzellen zogen am Donnerstag über Teile der Prignitz. Äste und Bäume fielen auf die Straße, der Strom fiel aus und bei der Bahn gab es massive Probleme. In der Prignitz hatten die Feuerwehren allerhand zu tun.

Über 80 Einsätze wurden abgearbeitet, resümiert Volker Lehmann, der stellvertretende Kreisbrandmeister. „Der Sturm richtete große Schäden vor allem in der Natur an, Verletzte sind mir nicht bekannt.“ Eine Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Der stärkste Wind kam kurz nach 13 Uhr auf, als eine erste Gewitterfront hinweg zog. Am Abend gab es dann noch mal ein Unwetter. Hier gab es allerdings mehr Regen als Wind. Größere Einsätze blieben zum Glück aus, so Volker Lehmann weiter. Durch die herabfallenden Äste und umgestürzten Bäume gab es ebenso massive Behinderungen im Straßenverkehr. Gegen 13 Uhr befuhr ein LKW Mercedes die B195 zwischen Ferbitz und Lanz, als ein großer Ast auf das Fahrzeug stürzte, wie die Polizei mitteilte. Es entstand ein Sachschaden von 2000 Euro.

16 Einsätze in 90 Minuten

Nur 15 Minuten später stürzte ein Ast auf gleicher Strecke in Höhe der Kläranlage Wittenberge auf einen fahrenden PKW. Die Frontscheibe wurden dabei zerstört. Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt. Allein im Zeitraum zwischen 13 Uhr und 14.45 Uhr wurden bei der Polizei 16 Einsätze registriert. Bis Freitag waren Feuerwehren im Einsatz, um letzte Schäden zu beseitigen. Auch bei der Bahn gab es noch am Freitag Verspätungen und Zugausfälle, die auf die Wetterlage am Donnerstag zurückzuführen sind.

In Wittenberge war die Feuerwehr vor allem im Einsatz, um umgestürzte Bäume und abgebrochen Bäume zu beseitigen. Unter anderem war ein Baum auf Höhe des XXL-Elektromarktes auf der B 189 umgestürzt. Die größte Verwüstung richteten die Sturmböen jedoch zwischen Wittenberge und Hinzdorf an.

Vier Bäume waren dort umgestürzt. Am Abend musste die elbe­städtische Feuerwehr noch einmal in den Düsterweg ausrücken, wo ebenfalls ein großer Ast heruntergebrochen war. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz. „Größerer Sachschaden entstand nicht“, sagte der Presserverantwortliche Norman Rauth.

Von Marcus J. Pfeiffer und Andreas König

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