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Prignitzer Förderanträge abgelehnt

Pritzwalker und Perleberger hatten sich bei der Kulturstiftung des Bundes beworben Prignitzer Förderanträge abgelehnt

Große Hoffnung hatten das Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseum und das Perleberger Stadt- und Regionalmuseum auf eine Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes gesetzt. Doch nun erfolgte eine knappe Ablehnung der eingereichten Förderprojekte.

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Das Stadtmuseum in Perleberg.

Quelle: Foto: Michael Beeskow

Pritzwalk/Perleberg. Aus der Kulturstiftung des Bundes fließen nun doch keine Fördermittel in die Prignitz. Sowohl das Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseum wie auch das Perleberger Stadt- und Regionalmuseum hatten Projekte für das Programm „Stadtgefährten – Fonds für Stadtmuseen in neuen Partnerschaften“ eingereicht. Museumsarbeit nach außen tragen und dadurch neue Besucher gewinnen, lautet der mit dem Programm verfolgte Ansatz.

„Wir haben lediglich eine kurze Mitteilung der Kulturstiftung des Bundes erhalten, dass unser Antrag nicht berücksichtigt wurde“, berichtet Frank Riedel vom Perleberger Museum. Die Jury war am 19. Mai in Halle zusammengetreten und hatte über die Förderanträge entschieden. „Eine Begründung für die Ablehnung wurde uns nicht mitgeteilt“, erklärt Frank Riedel. „Die Kulturstiftung ist dazu auch nicht verpflichtet.“ Der Museumsleiter hatte sich mit der Kulturstiftung nach Erhalt der Ablehnung in Verbindung gesetzt. Ihm wurde erklärt, die Ablehnung sei endgültig. Das Projekt könne auch nicht noch einmal eingereicht werden. Für das Projekt „Geschichte ist Zukunft – Perlen für Perleberg“ hatte das Museum 150 000 Euro beantragt. Die Stadt hatte den Eigenanteil von 15 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Unter Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit und viele Künstler sollte die Frage nach den Perlen im Wappen den Stadt nachgegangen werden, wofür sie früher standen und wofür sie heute stehen können? Bereits bei der Vorbereitung des Antrags war eine breite Beteiligung hergestellt worden. „Wir haben uns große Hoffnungen gemacht“, sagt Frank Riedel.

Ebenso wie die Pritzwalker für ihr Projekt „Erinnern als Zukunft – Pritzwalk zwischen gestern und übermorgen“, wofür eine Förderung von 100 000 Euro beantragt worden war.

In den nächsten Tagen will die Kulturstiftung die genehmigten Projekte auf ihrer Internetseite vorstellen.

Von Michael Beeskow

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