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Prignitz Prignitzer Kommunen sind Schnellläufer
Lokales Prignitz Prignitzer Kommunen sind Schnellläufer
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02:17 02.07.2015
Das Hainholzbad in Pritzwalk gehört zu den Projekten des Stadt-Umland-Wettbewerbs.  Quelle: Foto: Andreas König
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Pritzwalk

 Der Jackpot ist 213 Millionen Euro schwer. Zwar wird keines der beteiligten Mittelzentren die ganze Summe bekommen, aber ein Stück vom Kuchen hilft doch sehr dabei, zukunftsfähig zu werden. Den Beitrag zum Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes hat die erweiterte Kooperation Pritzwalk/Wittstock jedenfalls pünktlich abgegeben. Dazu gehören das kooperative Mittelzentrum Pritzwalk/Wittstock mit Meyenburg und Heiligengrabe sowie der Förderverein Wachstumskern Autobahndreieck und die beiden neuen Partner Amt Putlitz/Berge und Gemeinde Groß Pankow.

Knapp 40 Einzelprojekte stehen in dem Strategiepapier, das fristgerecht beim brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung eingereicht wurde. Die Palette reicht von der Gestaltung des Bahnhofs Wittstock zum Gesundheitszentrum über den Bau einer Entlastungsstraße im Pritzwalker Hainholz bis hin zur Qualifizierung der Museumsbahn Pollo oder dem Neubau eines kombinierten Sporthauses in Putlitz-Berge.

Die Liste ist sehr lang, wichtige Vorhaben sind mit einer hohen Priorität versehen. „Das Motto unseres gemeinsamen Wettbewerbsbeitrages lautet ’Leben im ländlichen Raum – Zukunft gestalten“, sagt der Pritzwalker Vizebürgermeister Ronald Thiel. Der Name sei Programm, denn „genau darum geht es, das Leben bei uns im ländlichen Raum so zu gestalten, dass trotz des demografischen Wandels die Daseinsvorsorge und noch einiges mehr möglich bleibt.“ Aus Wittstocker Sicht hat der Gesundheitsbahnhof höchste Priorität“, berichtet der Wittstocker Bauamtsleiter Friedhelm Kanzler.

40 Mittelzentren wetteifern gegeneinander

Für Pritzwalk besitze die Schaffung eines Bildungscampus’ Hainholzmühle ähnlich hohe Bedeutung“, erklärt Ronald Thiel. „Höchstwahrscheinlich werden wir nicht alle Themen durchbekommen, räumt der Vizebürgermeister ein, „aber wir hoffen, als Schnellläufer so viele wichtige Vorhaben umsetzen zu können wie möglich.“

 Das Strategiepapier liegt im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung vor. Im Herbst soll eine Jury entscheiden. „Festgelegt ist, dass für diejenigen Kommunen, die den ’schnellen Weg’ einschlagen, maximal 25 Prozent der Fördersumme zur Verfügung gestellt werden“, sagte Ministeriumssprecherin Petra Dribbisch auf MAZ-Anfrage. Als Schnellläufer haben sich neben der Kooperation Pritzwalk/Wittstock und ihren Partnern auch der regionale Wachstumskern Prignitz mit Perleberg, Wittenberge und Karstädt, den Ämtern Bad Wilsnack/Weisen und Lenzen-Elbtalaue sowie der Gemeinde Plattenburg am Wettbewerb beteiligt. Zudem ist Nordwestbrandenburg mit dem Wachstumskern Neuruppin als Schnellläufer vertreten. „Die Konkurrenz ist groß. Es gibt in Brandenburg etwa 40 Mittelzentren, und die zur Verfügung stehenden europäischen Mittel sind auf 213 Millionen gedeckelt“, sagt Ronald Thiel. Daher müsse man sich auch auf den Fall vorbereiten, dass „wir völlig neue Allianzen eingehen, um Vorhaben zu verwirklichen“, sagt Ronald Thiel.

Laut Ministeriumssprecherin Petra Dribbisch erwachsen den Kommunen, die den ersten Abgabetermin im Juni nicht geschafft haben, aus ihrer späteren Teilnahme keine Nachteile. „Die anderen bekommen möglicherweise schneller Geld, aber die Abgabefrist endet am 31. Oktober.“

Von Andreas König

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