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Prignitzer Musikschüler im Konzert

Klangerlebnis für Jung und Alt Prignitzer Musikschüler im Konzert

Zu zwei Konzerten luden die Schüler der Musikschule Fröhlich in der Prignitz ihre Eltern Großeltern und Verwandten am Wochenende ein. Am Sonnabend stand das Jubiläum von Angela Haberkorn im Mittelpunkt. Die Musikschuleiterin arbeitet seit 20 Jahren mit den Kindern.

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Angela Haberkorn (vorn, stehend) leitete das Jubiläumskonzert in Breddin.

Quelle: Andreas König

Breddin. Da konnten selbst die Musikschulmaskottchen Theo und Toffel nur noch zugucken: Beim Jubiläumskonzert von Angela Haberkorn in der Gaststätte Fritz in Breddin erklangen richtig ausgefeilte Orchesterarrangements, wie sie sonst von einem Akkordeon- und Melodikaorchester eher selten zu hören sind.

In gleich zwei Konzerten hintereinander konnten am Sonnabend und Sonntag die Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte der Musikschüler erleben, was diese in der Musikschule Fröhlich gelernt haben. Rund 40 junge und gestandenen Musiker verwandelten den Saal der Gaststätte in ein Konzerthaus.

Am Samstag stand vor allem Angela Haberkorn im Mittelpunkt, die seit 20 Jahren als Musikschullehrerin und Gebietsleiterin arbeitet. Den Auftakt bildeten die Musikschulmaskottchen Theo und Toffel – gespielt von zwei Schülerinnen, die zunächst durch das Repertoire der Melodika-Kinder führten.

Beim Bahnhofssong etwa wurden Trillerpfeifen und Klanghölzer eingesetzt, um die verschiedenen Geräusche nachzubilden. Durchs Pogramm führte – vor allem beim Jubiläumskonzert Angela Haberkorns Bruder Jörg Ulrich. Die Zuschauer erfuhren Wissenswertes über die verschiedenen Titel und dazu, wer welches Soloinstrument spielte.

Angela Haberkorn wohnt zwar in Rathenow, doch betreute sie Musikschüler vor allem in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin: Neben Rhinow kommen die Eleven unter anderem aus Havelberg, Kyritz, Breddin und Bad Wilsnack. Viele Kinder hat die Musikschullehrerin seit ihrem Start als selbstständige Unternehmerin bereits musikalisch gebildet. Das geht oft bereits im Kindergarten los, wenn die Kleinsten das Glockenspiel kennenlernen. Manche Musikschüler halten ihr noch heute die Treue und kommen, wenn sie gebraucht werden. Beispielsweise bei den jährlichen Trainingslagern, die traditionell in Bendelin (Plattenburg) abgehalten werden. In Vorbereitung des diesjährigen Programms dauerte das Camp vier statt wie sonst zwei Tage. Wie viele Schüler sie genau unterrichtet hat, wusste die Jubilarin auf Anhieb gar nicht zu sagen, „Es waren wohl Hunderte“, sagt sie. Am Ende zweier bewegender Konzerte gab es Beifall, Umarmungen, Blumen und wohl auch manche Träne der Rührung. Aber im Großen und Ganzen war der Name der Musikschule Fröhlich Programm.

Von Andreas König

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