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Prignitz Prignitzer Wehren beenden Waldbrandeinsatz
Lokales Prignitz Prignitzer Wehren beenden Waldbrandeinsatz
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00:24 31.08.2018
Die Prignitzer Feuerwehrleute brachte mehrere Pumpen in Stellung, um die Wasserversorgung auf einer langen Strecke aufrecht zu erhalten.
Prignitz/Treuenbrietzen

Nach mehr als 24 Stunden kamen die Prignitzer Feuerwehrleute in der Nacht zum Dienstag wieder wohlbehalten in ihre Heimat zurück. Zuvor rückten 66 Einsatzkräfte der Katastrophenschutzeinheit des Landkreises zur Unterstützung zum Waldbrand nach Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) aus, die MAZ berichtete.

Forstbehörde übernahm Brandwache

Dort übernahmen die Prignitzer zwei eigene Einsatzabschnitte. „In Klausdorf überwachten wir Brandflächen und nahmen Restlöscharbeiten vor“, teilt Volker Lehmann, stellvertretender Kreisbrandmeister, mit. Mit einem anderen Zug unterstützten sie mit Tanklöschfahrzeugen und Pumpen die Wasserversorgung auf einer langen Strecke von über drei Kilometern.

Die Katastrophenschutzeinheit übernahm zwei Einsatzabschnitte beim Waldbrand in Treuenbrietzen. Quelle: Feuerwehr Perleberg

„Im Anschluss übernahm die Forstbehörde die Aufgabe der Brandwache“, so Lehmann. Mittlerweile ist das Feuer in Treuenbrietzen unter Kontrolle. Der Wind kann aber auch weiterhin Glutnester bis weit unter der Erde erneut entfachen. Deshalb konnte Volker Lehmann auch nicht ausschließen, dass die Prignitzer Katastrophenschutzeinheit erneut angefordert wird.

Innenminister forderte Kräfte an

Neben den 13 Feuerwehren aus dem Landkreis Prignitz kam auch die Schnelle Einsatzeinheit des Deutschen Roten Kreuzes aus Pritz­walk zum Einsatz. Ihre Aufgabe bestand darin, die Löschhelfer vor Ort zu versorgen. Das Einsatzkommando unterlag Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises.

Nach fast 24 Stunden im Einsatz sammelten sich die Prignitzer Feuerwehrleute, bevor es wieder zurück in die Heimat ging. Quelle: Feuerwehr Perleberg

Bereits seit Donnerstagmittag vergangener Woche brennen über 350 Hektar Wald bei Treuenbrietzen. Zwischenzeitlich waren bis zu 600 Einsatzkräfte vor Ort und drei Ortschaften evakuiert. Der Innenminister Karl-Heinz Schröter war es, der die Prignitzer Einheit zur Unterstützung anforderte.

Mehr als 24 Stunden im Einsatz

Am Sonntagabend rückte der Verband aus Perleberg in Richtung Treuenbrietzen ab. Mehr als 24 Stunden waren die Kräfte im Einsatz. „Alle kamen gesund und munter zurück“, versicherte Volker Lehmann.

Von Marcus J. Pfeiffer

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