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Prignitztaler im Zeichen der Reformation

Bad Wilsnack Prignitztaler im Zeichen der Reformation

Der 23. Prignitztaler der Sparkasse Prignitz zeigt abermals die Wunderblutkirche. Im Jahr des Reformationsjubiläums wollte die Sparkasse Prignitz ein Symbol für diese historische Wendemarke auswählen. Ab heute sind die Prignitztaler in verschiedenster Ausführung zu erwerben.

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Freuten sich über den Prignitztaler: André Wormstädt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Prignitz, Amtsdirektor Torsten Jacob, Vereinschef Jochen Purps, Christian Richter, Vorsitzender Gemeindekirchenrat sowie Pfarrerin Anna Trapp (v. l. n. r.) und Kinder.

Quelle: Kerstin Beck

Bad Wilsnack. Die größte Freude hatten gestern wohl die Kinder von der Evangelischen Kindertagesstätte, denn sie bekamen gleich einen ganz großen Prignitztaler mit dessen Vor- und Rückseite geschenkt. Dieser ist allerdings nur aus Pappe, aber das tat der Begeisterung der Junioren keinen Abbruch. „Den dürft ihr jetzt mitnehmen und in eurem Kindergarten als Schatz verstecken!“ witzelte André Wormstädt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Prignitz, der gekommen war, um den eigentlichen „Taler“ dann vorzustellen. Und eine echte Medaille – nämlich aus gediegenem Feinsilber – gab es dann auch gleich als Geschenk für Christian Richter, den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates sowie Torsten Jacob, dem „weltlichen“ Amtsdirektor des Amtes Bad Wilsnack-Weisen.

Damit stellte der Sparkassen-Manager die mittlerweile 23. Prägung des Prignitztalers vor und teilte dazu mit: „Mit der Fortsetzung Sonderprägungen wollen wir unsere Verbundenheit mit der Prignitz verdeutlichen. Ich freue mich, dass der diesjährige Taler 500 Jahre nach der Reformation eine gelungene Abbildung der Wunderblutkirche trägt. Denn als wir überlegten, welches Motiv in diesem Jahr unser Ehrenzeichen haben soll, war uns klar, dass es die Wunderblutkirche, die für uns als Zeichen der Wandlung zur Reformation steht, sein soll.“

Wunderblutkirche im Hintergrund

Damit wird dem Bauwerk eine besondere Ehre zuteil: Schließlich war das monumentale Gotteshaus bereits 2005 ein Motiv der beliebten Münze.

Dargestellt ist diesmal die Wunderblutkirche lediglich im Hintergrund – im Vordergrund ist ein zur Wilsnacker Kirche weisendes Wegekreuz, wie es in Havelberg und in Lübeck noch erhalten ist, zu sehen. Die Rückseite zeigt die Wappen der sieben Prignitzstädte.

Die Sonderprägung in 999-er Feinsilber wird seit dem heutigen Donnerstag allen Interessenten in sämtlichen Prignitzer Sparkassen-Filialen zum Preis von 30 Euro mit Zertifikat angeboten. Der Durchmesser der Münze beträgt 30 Millimeter, das Gewicht etwa 11 Gramm. Das matte Relief ist gegen Spiegelglanz alternativ handpatiniert oder mit 24 Karat vergoldet.

Beim Pilgerfest wird er in Zinn gegossen

Auf besonderen Wunsch können natürlich auch Medaillen in 333-er Gold und in 999-er Feingold erworben werden. Der Preis richtet sich nach dem täglichen Goldpreis.

Darüber hinaus will sich die Sparkasse Prignitz auch bei der Sanierung der Kirche mit engagieren. „Da sind wir noch mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Gespräch und können noch nichts genaues sagen, aber wir hoffen, dass wir uns mit der Kultur- und Jugend-Stiftung der Sparkasse Prignitz bei Projekten mit einbinden“, so Wormstädt.

Ganz konkret wird es bereits beim Pilgerfest am 19. August werden, denn da können sich Besucher den Prignitztaler – ganz so wie einst das Pilgerzeichen – in Zinn gießen.

Von Kerstin Beck

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