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Prignitz Pritzwalk: Alle Solarparks abgelehnt
Lokales Prignitz Pritzwalk: Alle Solarparks abgelehnt
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02:15 21.09.2015
Spiegelungen auf Solaranlagen können ästhetisch sein. Das spielt aber eigentlich keine Rolle. Quelle: Chromorange
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Pritzwalk

Erneuerbare Energien schön und gut, aber es gibt genügend Windräder und Solaranlagen. Zu diesem Credo kann man die Meinungen der Pritzwalker Stadtverordneten zum Thema zusammenfassen.

Erneut standen Anträge auf Zulassung zweier Solarparks zur Abstimmung: Eine sollte bei Falkenhagen entstehen, und 20 Hektar umfassen, die zweite bei Kuhbier, aber noch auf Pritzwalker Stadtgebiet. Letzteres Gebiet sollte 24 Hektar groß sein.

Schon einmal war ein ähnliches Projekt vor Jahren mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Nun hatte sich der baden-württembergische Energiekonzern EnBW der Sache angenommen, weil die relativ großen Flächen als eine der letzten solargeeigneten Gebiete dieser Größe in Brandenburg gelten. Doch die Stadtverordneten wiesen das Begehren des Unternehmens auch diesmal ab. Mit solch einer Entscheidung war zu rechnen gewesen, nachdem beide Anträge bereits im Stadtentwicklungsausschuss gescheitert waren (MAZ berichtete). „Wir sind nicht gegen erneuerbare Energien, aber wir haben genug davon“, sagte Marlies Ferner (SPD). Zumal für die Errichtung der Solaranlagen „wertvolles Ackerland“ hätte herhalten müssen. Jörg Schilling (ebenfalls SPD) nannte es „nervend“, mit den immer gleichen Antragsvorlagen behelligt zu werden.

Von Andreas König

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