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Pritzwalk: Baustelle Tuchfabrik offen

Besichtigungstermin für Bürger am 4. Juni Pritzwalk: Baustelle Tuchfabrik offen

Zum mittlerweile fünften Mal können Bürger und Gäste der Stadt Pritzwalk am 4. Juni einen Blick hinter die Kulissen der größten Baustelle der Stadt werfen. Dann ist wieder Tag der offenen Baustelle in der Tuchfabrik.

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Noch ist ein Teil des künftigen Museums in der Tuchfabrik im wahrsten Sinne des Wortes eine offene Baustelle. Aber die Arbeiten gehen voran.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Richtig interessant sind solche Mammutvorhaben wie die Pritzwalker Tuchfabrik vor allem, wenn noch nicht alles fertig ist. Das erklärt auch den regen Zuspruch, den die Tage der offenen Baustelle seit Jahren erfahren. Am 4. Juni ist es wieder soweit. Zum mittlerweile fünften Mal können Bürger und Gäste der Stadt am 4. Juni einen Blick hinter die Kulissen der größten Baustelle der Stadt werfen.

„Bisher waren alle Tage der offenen Baustelle bestens besucht, und ich gehe davon aus, dass es auch dieses Mal wieder so sein wird“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Ronald Thiel. Weil am 4. Juni bereits die Pritzwalker Festtage anlässlich des 760-jährigen Bestehens der Stadt gefeiert werden, haben die Organisatoren den Vormittag als Termin für die Baustellenführungen gewählt. Zwischen 10 und 12 Uhr können interessierte Bürger durch die teilweise schon fertigen und noch entstehenden Räume streifen, fachkundig geführt von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Ronald Thiel, Dietmar Sachs, Friedhelm Müller und Sylke Hildebrandt sowie der Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Pritz­walk, Ellen Prill.

Der Ist-Zustand

Der Ist-Zustand: Blick in den Innenhof mit Museumsanbau

Quelle: Andreas König

„Schwerpunkt sind sicherlich die neuen Räume der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritz­walk sowie die Wohnungen im Kopfbau“, sagt Ronald Thiel. Mittlerweile gebe es Listen, in denen sich Interessenten für die Wohnungen eintragen können.

Auch der nächste Bauabschnitt, in dem die neuen Räume für das Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk, die Museumsdruckerei Streckenthin und das geplante neue Handwerksmuseum entstehen sollen, nimmt Gestalt an. In dieser Woche wurde bereits der Beton für den künftigen Fußboden geschüttet. Im Innenhof ist derweil auch schon der eingeschossige Museumsanbau zu erkennen, der mit seinen großen Glasfenstern einmal in einem interessanten Kontrast zur Backsteinarchitektur der einstigen Draeger’schen und später Quandt’schen Tuchfabrik stehen dürfte. Mit dem neuen Präsidenten der Handwerkskammer, Robert Wüst aus Pritzwalk, hat die Stadt einen natürlichen Verbündeten in der Absicht, ein Handwerksmuseum in Pritzwalk zu etablieren. „So etwas gibt es bisher in ganz Brandenburg noch nicht“, erklärt Ronald Thiel. Gezeigt werden sollten jedoch nicht nur Exponate aus der Vergangenheit, sondern auch Zukunftsperspektiven des Handwerks, das trotz mancher Schwierigkeiten noch immer goldenen Boden hat. Noch ist nicht alles fertig, sodass sich festes Schuhwerk empfiehlt. Dennoch ist der Fortschritt im Vergleich zu den Führungen der Vorjahre unverkennbar. Mindestens acht Millionen Euro dürften der Umbau und die Sanierung der Tuchfabrik gekostet haben, wenn alles fertig sein wird.

So soll der Innenhof einmal aussehen

So soll der Innenhof einmal aussehen.

Quelle: Simulation: Stadt Pritzwalk

Von Andreas König

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