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Prignitz Pritzwalk: Fürs Volksbegehren getrommelt
Lokales Prignitz Pritzwalk: Fürs Volksbegehren getrommelt
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00:17 06.05.2016
Fariba Nilchian mit Unterschriftenlisten vor dem Pritzwalker Rathaus. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
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Heiligengrabe

In der ehemaligen Gaststätte Heiligengraber Krug laufen die Vorbereitungen für eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 4. Mai. Mitglieder des Vereins Pro Krug Heiligengrabe und der Interessengemeinschaft Hohe Heide organisieren die Veranstaltung gemeinsam. Sie bestuhlten den historischen Saal am Sonntag für 100 Menschen.

In der Podiumsdiskussion am Mittwoch ab 19 Uhr geht es um das Thema „Volksbegehren Windkraft – Eine Chance für die Hohe Heide?“ Im Podium sitzen CDU-Landtagsmitglied Jan Redmann, Holger Kippenhahn (Die Linke), Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, Christian Wenger-Rosenau, Windkraftunternehmer aus Neuruppin sowie Johannes Oblaski, Bürgermeister von Temnitzquell und Mitstreiter im Aktionsbündnis Gegenwind. Moderator ist MAZ-Chefreporter Bernd Atzenroth.

Die Veranstaltung soll den Bürgern die Möglichkeit des Volksbegehrens aufzeigen, um Windparks im Wald zu verhindern. Eine kontrovers besetzte Podiumsrunde aus Politik und Windbranche wird umfassende Informationen zum Ausbau der Windkraft in der Prignitz liefern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Fariba Nilchian, Sprecherin der Bölzker Windkraftgegner, die auch dem Aktionsbündnis Gegenwind angehört, hatte am Dienstag noch Unterschriftenlisten im Pritzwalker Rathaus abgegeben – am 1. Mai hatten die Aktivisten gegen das Windeignungsgebiet Hohe Heide insgesamt 75 Unterschriften an der Alten Mälzerei gesammelt. 42 Unterzeichner kamen aus Pritzwalk, ihre Unterschriften befinden sich jetzt im Rathaus der Dömnitzstadt. Die Listen mit den anderen Unterzeichnern gehen an ihre jeweilige Heimatverwaltung.

Nach einem Gespräch im Pritzwalker Rathaus wies Fariba Nilchian darauf hin, dass Briefwahlunterlagen für die Beteiligung am Volksbegehren auch unterschrieben zurückgeschickt werden müssen. „Es reicht nicht, nur auf der entsprechenden Liste zu unterschreiben“, erklärte die Initiativen-Sprecherin.

Von MAZ-online

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