Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Pritzwalk: Fürs Volksbegehren getrommelt

Diskussion in Heiligengrabe zur Windkraft in der Hohen Heide Pritzwalk: Fürs Volksbegehren getrommelt

Das Volksbegehren gegen weitere Windräder in Brandenburg läuft auf hohen Touren. Am Mittwoch gibt es zum Thema eine Diskussionsrunde in Heiligengrabe. Derweil sammelten die Windkraftgegner aus der Hohen Heide am 1. Mai in Pritzwalk 75 Unterschriften für das Volksbegehren.

Voriger Artikel
Brief aus Neuruppin an Dobrindt
Nächster Artikel
Veränderungen brauchen Ideen und Mut

Fariba Nilchian mit Unterschriftenlisten vor dem Pritzwalker Rathaus.

Quelle: Foto: Bernd Atzenroth

Heiligengrabe. In der ehemaligen Gaststätte Heiligengraber Krug laufen die Vorbereitungen für eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 4. Mai. Mitglieder des Vereins Pro Krug Heiligengrabe und der Interessengemeinschaft Hohe Heide organisieren die Veranstaltung gemeinsam. Sie bestuhlten den historischen Saal am Sonntag für 100 Menschen.

In der Podiumsdiskussion am Mittwoch ab 19 Uhr geht es um das Thema „Volksbegehren Windkraft – Eine Chance für die Hohe Heide?“ Im Podium sitzen CDU-Landtagsmitglied Jan Redmann, Holger Kippenhahn (Die Linke), Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, Christian Wenger-Rosenau, Windkraftunternehmer aus Neuruppin sowie Johannes Oblaski, Bürgermeister von Temnitzquell und Mitstreiter im Aktionsbündnis Gegenwind. Moderator ist MAZ-Chefreporter Bernd Atzenroth.

Die Veranstaltung soll den Bürgern die Möglichkeit des Volksbegehrens aufzeigen, um Windparks im Wald zu verhindern. Eine kontrovers besetzte Podiumsrunde aus Politik und Windbranche wird umfassende Informationen zum Ausbau der Windkraft in der Prignitz liefern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Fariba Nilchian, Sprecherin der Bölzker Windkraftgegner, die auch dem Aktionsbündnis Gegenwind angehört, hatte am Dienstag noch Unterschriftenlisten im Pritzwalker Rathaus abgegeben – am 1. Mai hatten die Aktivisten gegen das Windeignungsgebiet Hohe Heide insgesamt 75 Unterschriften an der Alten Mälzerei gesammelt. 42 Unterzeichner kamen aus Pritzwalk, ihre Unterschriften befinden sich jetzt im Rathaus der Dömnitzstadt. Die Listen mit den anderen Unterzeichnern gehen an ihre jeweilige Heimatverwaltung.

Nach einem Gespräch im Pritzwalker Rathaus wies Fariba Nilchian darauf hin, dass Briefwahlunterlagen für die Beteiligung am Volksbegehren auch unterschrieben zurückgeschickt werden müssen. „Es reicht nicht, nur auf der entsprechenden Liste zu unterschreiben“, erklärte die Initiativen-Sprecherin.

Von MAZ-online

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg