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Pritzwalk: Nikolaiwächter als Kirchenführer

Ehrenamtliche sollen Gemeindeleben stärken Pritzwalk: Nikolaiwächter als Kirchenführer

Zu festen Zeiten will sich die Pritzwalker Kirche ab Mai den Besuchern öffnen. Möglich machen das ehrenamtlich tätige Gemeindeglieder. Als „Nikolaiwächter“ fungieren Enrico Jäckel, Carmen Mir und Christel Berndt. Das Vorhaben gehört zu einem Pilotprojekt „Gemeinde gemeinsam gestalten“ der Landeskirche Berlin-Brandenburg.

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Fungieren als ehrenamtliche Kirchenführer in Pritzwalk (v. l.): Die Nikolaiwächter Enrico Jäckel, Carmen Mir und Christel Berndt.

Quelle: Liedtke

Pritzwalk. „Offene Kirche“. Was sich hinter diesen simplen beiden Wörten verbirgt, ist oftmals ein ziemlicher Kraftakt für die Beteiligten. Ohne ehrenamtlichen Einsatz läuft vor allem in der dünn besiedelten Prignitz nicht mehr viel. Gerade deshalb soll das Ehrenamt gestärkt werden. „Gemeinde gemeinsam gestalten – Ehrenamt im ländlichen Raum“ heißt ein Pilotprojekt der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg. Erprobt wurde es in den Kirchenkreisen Prignitz und Kyritz-Wusterhausen.

Seit September vergangenen Jahres arbeiten 16 Projektteilnehmer daran, je ein ehrenamtliches Vorhaben in ihren jeweiligen Gemeinden umzusetzen. In Pritzwalk sind das beispielsweise ehrenamtliche Kirchenführer. Sie nennen sich „Nikolaiwächter“. Enrico Jäckel, Carmen Mir und Christel Berndt werden ab dem Sommer die Pritzwalker Kirche zu festgelegten Zeiten für Besucher öffnen. In zahlreichen Fortbildungen haben sie sich damit beschäftigt, wie den Gästen nicht nur die Baugeschichte des Pritz­walker Gotteshauses nahegebracht werden kann, sondern auch, wie sie anderen vermitteln, was das Leben in der Gemeinde ausmacht. „Ab Angang Mai werden wir feste Öffnungszeiten für die Kirche“ anbieten“, freut sich Gemeindekirchenratsvorsitzende Christine Flassig. Geöffnet ist das Gotteshaus dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 12 Uhr. Sonntags ist ohnehin Gottesdienst, montags kann die Kirche auf Anfrage besichtigen werden. In zwei Lehrgängen in Lenzen erfuhren die Teilnehmer unter anderem, wie weitere ehrenamtliche Kirchenführer gewonnen werden können. „Wer Interesse daran hat, kann sich im Gemeindebüro melden, Tel.  03395/30 22 40“, sagt Christine Flassig.

Auch in Wittenberge wurde ein ehrenamtliches Projekt ins Leben gerufen. Dort gibt es ein Sprachcafé für Flüchtlinge im Gemeindezentrum, wo wöchentlich ehrenamtliche Helfer und Flüchtlinge miteinander ins Gespräch kommen oder die Voraussetzungen dafür schaffen. In Bad Wilsnack steht die Willkommenskultur für Pilger in der Wunderblutkirche im Mittelpunkt.

Service: Zum Abschlussgottesdienst des Ehrenamtprojektes in Pritz­walk am Freitag ab 16 Uhr wird Generalsuperintendentin Heilgard Asmus ein Grußwort sprechen.

Von Andreas König

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