Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Pritzwalk: Schmuckstück Hainholzbad

Für die neue Saison gut gerüstet Pritzwalk: Schmuckstück Hainholzbad

Eine Woche lang war bereits Hochbetrieb. Aber auch an etwas kälteren Tagen haben die Fachkräfte im Pritzwalker Hainholzbad immer gut zu tun. Wie Claudia Schweigert, die beim MAZ-Besuch gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt war.

Voriger Artikel
Göriker Chor feiert Jubiläum
Nächster Artikel
Langnower begrüßt Einsatz von Dipel Es

Claudia Schweigert überprüft die Leiter der Elefantenrutsche.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Mit einem so warmen Mittwoch haben die meisten nach Pfingsten wohl noch nicht gerechnet. Während eine Schulklasse am Vormittag gerade das Pritzwalker Hainholzbad verlässt, ist es ansonsten zunächst einmal leer im Bad. „Die kommen am Nachmittag“, ist sich aber Claudia Schweigert ganz sicher. Überhaupt hat die Fachangestellte für Bäderbetriebe, die an diesem Vormittag Dienst im Bad tut, das Schwimmbad in der vergangenen Woche bereits recht voll erlebt. „Letzte Woche war richtig was los“, erzählt die junge Frau, die seit Jahren hier arbeitet, „schon um zehn vor neun waren die Leute vor der Kasse am Tippeln.“ Schließlich gab es ja vor dem Pfingstfest ein paar warme Tage.

Schon zur Eröffnung am 1. Mai, als es ja auch noch nicht so warm war, waren etwa 30 Leute gekommen, um bei nur zwölf Grad Wassertemperatur ins wahrhaft kühle Nass zu springen. „Das war schon kalt“, meinte Claudia Schweigert, die selbst an diesem Tag nicht hätte ins Wasser springen wollen. Hätte sie aber natürlich getan, wenn es nötig gewesen wäre – schließlich ist es ein wichtiger Teil ihres Jobs, die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten.

Die Wassertemperatur liegt mittlerweile bereits bei 18 bis 19 Grad. Wegen des schlechten Wetters zwischendurch musste zugeheizt werden. Ansonsten sorgt die Solaranlage auf dem Dach dafür, dass das Wasser eine angenehme Temperatur hat – aber dafür muss die Sonne halt auch scheinen.

Drei bis vier Wochen Saisonvorbereitung

Auf den großen Ansturm der nächsten Wochen ist man in Pritzwalk natürlich bestens vorbereitet. „Die Saisonvorbeitung dauert etwa drei bis vier Wochen. Wir waren den ganzen April damit beschäftigt“, erzählt Claudia Schweigert. Und da fällt viel an, von der Reinigung der Becken über das Rasenmähen bis zur Überprüfung jedweder Technik.

Aber auch jetzt ist immer etwas zu tun, selbst wenn – wie in den vergangenen Tagen – wegen des Wetters nicht ganz so viele Gäste kommen. „Ich hatte in den letzten beiden Tagen voll zu tun“, sagt Claudia Schweigert. Alleine schon mit den regelmäßigen Reinigungsarbeiten: Dieser Tage setzen sich Blütenstaub und -blätter in den Ablaufrinnen fest, der immer wieder beseitigt werden muss. Gerade hat sie den Beckensauger repariert, jetzt überprüft sie die Springtürme und die Rutschen. „Die Leute denken ja, wir stehen immer nur am Becken“, weiß Claudia Schweigert, „aber der Beruf ist sehr vielseitig. Wir müssen alles können.“ Der Schwerpunkt der liege auf Technik und Animation. Außer ihr arbeitet hier ihr Chef Frank Möller und eine weitere Fachkraft. Wenn viel los ist, werden auch Rettungsschwimmer eingesetzt. Und da wäre noch das Kassen- und Kioskpersonal. Sowohl dafür als auch für die Rettungsschwimmer werden immer wieder Leute gesucht.

Von ihrem Arbeitsplatz ist Claudia Schweigert sehr angetan. „Schön, wenn sich die Stadt das so leisten kann, und dann ist es auch noch so ein tolles Bad“, freut sie sich. Beides ist durchaus keine Selbstverständlichkeit. Das Bad ist eine städtische Einrichtung, wobei die Stadt den Betrieb der Bäder GmbH in Wittenberge übertragen hat. Im Bad wird immer viel saniert, gerade bekommt es kleine Sonnensegel – gemessen daran findet sie die Eintrittspreise – Tageskarten für Kinder kosten 1,80 Euro, für Erwachsene 2,80 Euro – immer noch moderat.

Außerdem gibt es ja auch einen Saunabetrieb – eine seltene Kombination bei Freibadanlagen. In den vergangenen Tagen ist das sicher ganz gut gewesen“, sagt Claudia Schweigert. Für die kommenden Monate wünscht sie sich wie ihre Gäste aber lieber die Wärme von der Sommersonne.

Warten auf den Ansturm an Badegästen

Warten auf den Ansturm an Badegästen: Das Hainholzbad ist gerüstet.

Quelle: Atzenroth

Öffnungszeiten: Das Hainholzbad ist montags von 12 bis 20 Uhr und ansonsten von 9 bis 20 Uhr geöffnet – natürlich abhängig vom Wetter. Die Badesaison läuft bis 11. September. Montags und mittwochs ist die Nutzung der Sauna Frauen vorbehalten, dinestags und donnerstags ist gemischte Sauna angesagt. Geöffnet ist jeweils von 12 bis 20 Uhr. Weitere Infos, auch zu Eintrittspreisen, unter www.pritzwalk.de

Von Bernd Atzenroth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg