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Pritzwalk: Sparkasse lädt zur Blutspende

Kreditinstitut will Mitarbeiter gesund erhalten Pritzwalk: Sparkasse lädt zur Blutspende

Bessere Gesundheit der Mitarbeiter und damit einen niedrigeren Krankenstand – das will die Sparkasse Prignitz mit ihrem Gesundheitsmanagement erreichen. Seit fast zwei Jahren kooperiert das Kreditinstitut mit der Krankenkasse Barmer-GEK. Das Angebot reicht vom Wasser-Trink-Tag bis zur Rückenschule. Für Mittwoch, 15. Juni lädt die Sparkasse zur Blutspende in ihre Räume.

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Helge Reiter (l.) und Rico Engelmann weisen auf die Blutspendeaktion hin, die am 15. Juni in den Räumen der Sparkasse stattfindet.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Die Gesundheit ihrer Mitarbeiter lässt sich die Sparkasse Prignitz einiges kosten. Seit fast zwei Jahren läuft ein Gesundheitsmanagement in der Zentrale in Pritzwalk und den Geschäftsstellen im Landkreis. „Gesundheit ist generell ein großes Thema für uns“, sagt Helge Reiter, Leiter des Unternehmensbereichs Vorstandssekretariat der Sparkasse Prignitz. Daher werde man auch in diesem Jahr wieder die Räume der Sparkasse für einen Blutspendetermin zur Verfügung stellen. Am Mittwoch, 15. Juni, haben Freiwillige zwischen 10 und 13 Uhr Gelegenheit, die Blutreserven des Deutschen Roten Kreuzes aufzufüllen. „Das ist sicherlich ein Schritt zur Gesundherhaltung, vor allem natürlich für diejenigen, die auf Blutspenden angewiesen sind“, sagt Helge Reiter.

Zuerst wurden die Mitarbeiter befragt

Mehr dem Vorbeugen von Krankheiten und einem besseren Betriebsklima dient hingegen das Gesundheitsmanagement, das die Sparkasse seit einiger Zeit gemeinsam mit der Barmer-GEK für die rund 160 Mitarbeiter anbietet.„Los ging es zunächst damit, dass die Mitarbeiter befragt wurden“, erinnert sich Helge Reiter. Per Fragebogen sollte ermittelt werden, in welchen Bereichen sich die Angestellten der Sparkasse Verbesserungen wünschen. In ihren Antworten sei deutlich geworden, wie eng und vielfältig die Verknüpfungen von Gesundheit und Arbeitsorganisation sind.

Vom Wasser-Trink-Tag bis zu Nasenspülungen

„Zunächst gab es verschiedene Informationsveranstaltungen“, sagt Rico Engelmann, Berater Gesundheitsmanagement bei der Barmer-GEK. Doch um das Interesse der Mitarbeiter zu wecken, kam auch die Praxis nicht zu kurz. „Wir hatten einen Obst- und Gemüsetag, beschäftigten uns einen Tag lang mit den Vorteilen von Nasenspülungen für die Gesundheit vor allem im Winter“, sagt Helge Reiter. Es gab ferner einen Wasser-Trink-Tag und eine Ernährungsberatung. „Dabei haben wir uns vor allem mit Legenden der gesunden Ernährung befasst“, ergänzt Rico Engelmann. So sei es ein weit verbreiterter Irrtum, dass man Muskelkrämpfen mit der Einnahme von Magnesiumtabletten effektiv vorbeugen könne. „Das meiste wird ungenutzt wieder ausgeschieden“, berichtet Helge Reiter.

Stresstest, Yoga und Rückenschule im Angebot

Doch das Gesundheitsmanagement blieb nicht bei Informationsveranstaltungen zu Ernährungsgewohnheiten stehen. „Wir haben auch einen Stresstest angeboten, bei dem mit Hilfe der Herzfrequenz und der Atmung ermittelt wurde, wie hoch die Fähigkeit der einzelnen Mitarbeiter ist, Stress abzubauen“, sagte Rico Engelmann. Gleich nach dem etwa einminütigen Test gab es ein Informationsgespräch, „wie man nach Stress wieder herunterkommt“. Physiotherapie und Grippeschutzimpfung im Haus, Yoga-Kurse und Rückenschule, die Sparkassenmitarbeiter konnten und können eine ganze Reihe von Angeboten für ein gesünderes Leben nutzen.

Erfolge erst nach drei bis vier Jahren sichtbar

„Natürlich wird auch bewertet, inwieweit die Maßnahmen zu einer Senkung des Krankenstandes beitragen“, sagt Helge Reiter. Aber da gebe es auch Faktoren, die man kaum beeinflussen könne. „Die Langzeiterkrankung von ein, zwei Mitarbeitern genügt, um den Krankenstand nach oben zu treiben.“ „Erfolge sieht man in der Regel erst nach drei bis vier Jahren“, sagt Rico Engelmann. Gesundheitsmanagement lohne sich in Firmen ab zehn Mitarbeiter.

Von Andreas König

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