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Prignitz Pritzwalk im Wandel
Lokales Prignitz Pritzwalk im Wandel
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13:26 18.03.2018
Der Pritzwalker Bahnhof, vom Wasserturm aus am 15. März 2018 fotografiert. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Einen Zehner-Satz mit alten Postkarten von Pritzwalk kann man in der Buchhandlung Steffen erwerben. Sie erlauben einen Blick in die Vergangenheit der Stadt. Viele der Abbildungen, die laut Kartenaufdruck im Ansichtskartenarchiv Joachim Fischer in Berlin gesammelt worden waren, sind an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden.

Seitdem hat sich die Stadt an vielen Stellen mächtig gewandelt, musste es auch tun. Ein einschneidendes Ereignis war die Explosionskatastrophe am Ende des Zweiten Weltkriegs, die das Stadtbild auf immer verändert hat. Aber auch in der Nachwendezeit hat die Stadt einen ordentlichen Veränderungsschub erfahren. Über Geschmack bei Neubauten kann man dabei streiten – mittlerweile aber mausert sich der historische Stadtkern immer mehr, ist Wohnraum hier wieder sehr gefragt.

Alte Postkartenmotive erlauben einen Blick in die Vergangenheit der Stadt. Viele der Abbildungen, die laut Kartenaufdruck im Ansichtskartenarchiv Joachim Fischer in Berlin gesammelt worden waren, sind an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden. Seitdem hat sich die Stadt an vielen Stellen mächtig gewandelt. Aber sehen Sie selbst.

Die MAZ lädt Sie, liebe Leser, ein auf eine Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Pritzwalk zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht.

Dabei kommt Erstaunliches zu Tage. Den Bismarckturm muss man zum Beispiel aus sehr viel größerer Entfernung gesehen haben als heute, weil er früher frei stand. Der Bahnhof hat heute zwar vielleicht nicht mehr das alte Ambiente – allerdings ist es der einzige Bahnhof weit und breit, der im Moment in vielfältiger Weise gut genutzt wird. Manche Straßen, etwa die Marktstraße, erkennt man erst beim zweiten Hinsehen wieder.

Von Bernd Atzenroth

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