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Prignitz Pritzwalk will die PK-Kennzeichen zurück
Lokales Prignitz Pritzwalk will die PK-Kennzeichen zurück
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13:47 26.02.2018
Der Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel möchte, dass das alte Kfz-Kennzeichen PK für Pritzwalk wieder eingeführt wird. Sandra Falkenhagen vom Bauhof der Stadt begrüßt die Idee. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Wittstock hat es, Kyritz ebenfalls und sogar in Havelberg kann man es wieder bekommen: Die alten Autokennzeichen sind beliebt. Das ist zwar in Pritzwalk und Perleberg genauso, doch gibt es in der Prignitz bisher keine Möglichkeit. Nummernschilder mit PK oder PER zu beantragen.

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Immer mehr Städte wollen die alten Autokennzeichen zurück. Auch in Pritzwalk wird der Ruf danach jetzt lauter. Wir fragen, was unsere Leser davon halten.

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Das soll sich ändern, wenn es nach dem Willen der CDU- und der FDP-Fraktion in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung geht. Die legten einen Beschlussentwurf vor, wonach, die PK-Kennzeichen wieder eingeführt werden sollten. Bürgermeister Ronald Thiel begrüßte im Hauptausschuss am Dienstag den Vorstoß.

Pritzwalk soll wieder erkennbar sein

„Wir hatten ja die Ideenboxen im Rathausfoyer“, sagte er. „Einer der am häufigsten geäußerten Wünsche der Bürger war der nach dem PK-Kennzeichen.“ Laut den Antragstellern ging mit der Kreisgebietsreform vor 25 Jahren viel von der Identität der Bürger Pritz­walks und der Umgebung verloren. „Die Erkennbarkeit Pritz­walks würde deutlich gesteigert, wenn die PK-Kennzeichen verwendet werden dürften, hieß es. Wo Altkennzeichen wieder zulässig sind, werde von diesem Angebot rege Gebrauch gemacht.

Doch mit dem bloßen Vergeben der Traditionskennzeichen möchten es der Bürgermeister und die beiden Fraktionen nicht bewenden lassen. „Wir fordern die Einrichtung einer Zweigstelle der Kfz-Zulassungsstelle in Pritzwalk“, heißt es in dem Antrag weiter. In Wittstock gebe es solch eine Filiale der Zulassungsstelle, die von den Bürgern sehr gut angenommen werden. „Wer einmal in der Perleberger Kfz-Zulassungsstelle stundenlang warten musste, weiß, wovon ich rede“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Ballenthien.

Gemeinde Gumtow könnte benachteiligt werden

Die anderen Stadtverordneten stimmten dem Vorstoß zwar zu, doch kann er nicht in der nächsten Stadtverordnetenversammlung behandelt werden. „Die Unterlagen für die Sitzung wurden bereits verschickt, und eine besondere Dringlichkeit kann ich in dem Antrag nicht erkennen“, sagte Klaus-Peter Garlin (CDU), der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung. „Wir mussten die ganzen Jahre ohne PK-Kennzeichen auskommen, dann wird es auch noch bis zur übernächsten Sitzung gehen“, sagte er.

Landrat Torsten Uhe, dem dieses Ansinnen vorgelegt wurde, hat den Ältestenrat des Kreistages zur der Angelegenheit befragt. „Es gibt Bedenken, dass die Einwohner der Gemeinde Gumtow mit solch einer Lösung benachteiligt würden“, informierte der Bürgermeister. Gumtow und sein Ortsteile gehörten vor der ersten Kreisgebietsreform zum Kreis Kyritz.

2o12 hatte Pritzwalk kein Interesse

„Trotz dieser zunächst ablehnenden Haltung ist es wichtig, dass die Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk mit starker Stimme spricht, um dieses Ziel zu erreichen“, sagte Ronald Thiel. Zur Einrichtung einer Außenstelle gibt es derzeit noch keine Stellungnahme des Landkreises. Die Stadt Wittenberge hat vor Jahren Aufgaben der unteren Verkehrsbehörde übertragen bekommen. Die Landkreise konnten 2012 beantragen, die Altkennzeichen wieder einzuführen. Die Prignitz verzichtete seinerzeit darauf, weil nach Ansicht des damaligen Zulassungsstellenleiters kein Bedarf bestand.

Von Andreas König

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