Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Pritzwalk nimmt Flüchtlinge auf

Kreis weist in dieser Woche 22 Personen zu Pritzwalk nimmt Flüchtlinge auf

22 Flüchtlinge, mehrheitlich Familien aus Syrien und Afghanistan, werden der Stadt Pritzwalk in dieser Woche vom Landkreis Prignitz zugewiesen. Das bestätigte Bürgermeister Wolfgang Brockmann am Donnerstag auf Anfrage.

Voriger Artikel
Pritzwalk: Neubau in der Marktstraße 30
Nächster Artikel
Babyboom in den Ruppiner Kliniken

Ankunft von Flüchtlingen in Pritzwalk im September 2015. Diesmal sollen vorwiegend Familien kommen.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. 22 Flüchtlinge werden der Stadt Pritzwalk in dieser Woche vom Landkreis Prignitz zugewiesen. Das bestätigte Bürgermeister Wolfgang Brockmann am Donnerstag auf Anfrage. „Ob es letztlich genau so viel wie angekündigt werden, muss sich zeigen“, sagte das Stadtoberhaupt. Es handelt sich in der Mehrzahl um Familien aus Syrien und Afghanistan. Für die nächsten Wochen hat der Landkreis Prignitz weitere Zuweisungen angekündigt. Deren Gesamtzahl könnte sich inklusive der Ankömmlinge von dieser Woche auf 82 belaufen.

Gegenwärtig leben in der Stadt Pritzwalk und ihren Ortsteilen nach MAZ-Informationen 99 Flüchtlinge sowie Asylbewerber. Sie sind in Wohnungen untergebracht und werden wie im ganzen Landkreis von Mitarbeitern der Arbeiterwohlfahrt (Awo) betreut. Von den 99 bereits in der Dömnitzstadt und den Ortsteilen lebenden Asylbewerbern handelt es sich in der Mehrzahl um Familien. 21 von ihnen leben in den ihnen zugewiesenen Unterkünften. Als Einzelpersonen sind hingegen 24 Menschen registriert.

Bisher stand Pritzwalk in der Kritik, weil es weniger Flüchtlinge aufgenommen hatte als Städte wie Perleberg und Wittenberge. Mit den in absehbarer Zeit 181 Flüchtlingen läge Pritz­walk noch immer deutlich hinter den anderen Städten. Allein in Perleberg leben etwa 350 Flüchtlinge.

Zu Vorwürfen, die auf der jüngsten AfD-Demo geäußert wurden, der Pritzwalker Bürgermeister habe auf Fragen besorgter Bürger nicht geantwortet, sagte Wolfgang Brockmann. „Wir hatten seinerzeit mehrere anonyme Briefe erhalten, in den nach der Unterbringung von Flüchtlingen gefragt wurde. Anonyme Briefe können wir nicht beantworten.“

Von Andreas König

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg