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Pritzwalk wurde zur Musikmeile

Festtage mit Rummelplatz Pritzwalk wurde zur Musikmeile

Zum ersten mal gab es seit Jahren anlässlich der Pritzwalker Festtage wieder einen Rummel in der Stadt – mit Autoscooter, Losbuden und sogar einer Miniachterbahn. Auch die erste Musikmeile war mit vier Bands und einem Solisten ein echter Publikumsmagnet. Für die Kinder gab es außergewöhnliche Spiele und einen Streichelzoo.

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Rheel aus Mecklenburg-Vorpommern hätte auch in ein Dubliner Pub gepasst.

Quelle: Fotos (5) Claudia Bihler

Pritzwalk. Wer kam, der blieb – so könnte der Auftakt zu den Pritz­walker Festtagen zusammengefasst werden. Da war der erste Rummel seit Jahren. Und natürlich das traditionelle Bühnenprogramm der Kitakinder und eine schwungvolle Performance der Tanzschule „Quer durch die Gasse“, was bereits am frühen Freitagabend zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde in die Stadt lockte. Doch nachdem in den Jahren zuvor die Darbietungen der Kinder regelmäßig am frühen Nachmittag begannen, waren die Familien in den vergangenen Jahren häufig wieder nach Hause gegangen, und nur wenige harrten bis zum Abend aus. Insofern war die Wahl eines späteren Auftritttermins durchaus familienfreundlich: Nach den Auftritten der Kinder startete für diese ein großes Unterhaltungsprogramm mit Slalomparcours für Bobbycars, mit einem besonders geschickten Marionettenspieler sowie Geschicklichkeitsspielen, die es in sich hatten. Nicht zu vergessen der Streichelzoo, dessen unangefochtener „Star“ das kleine staksige Alpakafohlen war, an dem auch die Erwachsenen kaum vorbeigehen konnten, ohne im zumindest einmal durch die Lockenpracht über dunklen Riesenaugen zu streicheln. Aber auch der Melkstand für Kinder und die vielen anderen Tiere vom Minischwein bis zum Riesenhasen fanden viel Aufmerksamkeit.

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Party in der ganzen Stadt: Die erste Musikmeile anlässlich der Pritzwalker Festtage war ein voller Erfolg. Vier Bands und ein Solokünstler standen der Bühne. Für die Kinder gab es Puppenspiele, Bastelmöglichkeiten und einen außergewöhnlichen Streichelzoo. Die Pritzwalker freuten sich zudem über den ersten Rummel seit vielen Jahren.

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Die Erwachsenen konnten es sich derweil an vier Bühnen gutgehen lassen: Bis es auf allen „so richtig“ los ging, unterhielt „Shelvis“ mit einem Programm aus alten Elvissongs, Hits der 60er Jahre und etwas Entertainment: Selbst der Moderator Marc Marthell durfte sich nicht aufs Kommentieren beschränken, sondern musste diesmal selbst mitmachen – bei der Polonaise über den Marktplatz.

Wer kam, der blieb, galt vor allem dann für die Bänke im Hof von Fossi’s Kneipe: „The Boogie Beat Busters“ gingen mit so viel Elan und Druck sowie mit Kontrabass, elek­troakustischer Gitarre, Schlagzeug Westerngitarre und Gesang zur Sache, dass sich kaum jemand von den Bänken lösen mochte.

Doch auch auf den anderen drei Bühnen gab es handgemachte Profi-Musik. Rock, Country und Western und Tanzmusik mit „Mogli and the Junglebeats“ stand am Markt auf dem Programm, die Jungs von „Rheel“ aus Mecklenburg-Vorpommern hätten irischen Folk mit Songs wie „Dirty old Town“ nicht nur in Pritzwalk, sondern getrost auch in einem Dubliner Pub spielen können. Wer Country fürs Herz mag, war beim Duo „Blue Bayou“ an der Wallstraße gut aufgehoben.

Von Claudia Bihler

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