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Pritzwalk Brücke im Bürgerpark muss neu gebaut werden
Lokales Prignitz Pritzwalk Brücke im Bürgerpark muss neu gebaut werden
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18:40 13.02.2019
Die Brücke ist reparaturbedürftig. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Die Fußgängerbrücke „An der Dömnitz“ im Pritzwalker Bürgerpark bedarf dringend einer Erneuerung. Ein Neubau sei nach dem Ergebnis der letzten Brückenprüfung unumgänglich, heißt es dazu in einer Beschlussvorlage für die Pritzwalker Stadtverordneten. Der Stadtentwicklungsausschuss gab dafür am Dienstag bereits eine positive Empfehlung ab.

Der Neubau wird dann keine Holzbrücke mehr sein. „Wir wollen etwas Dauerhaftes“, sagte dazu Halldor Lugowski, Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung in der Pritzwalker Stadtverwaltung, „dort werden dann auch Winterfahrzeuge drüberfahren. Wir gehen dann davon aus, dass wir dann die nächsten 60 Jahre nichts mehr an der Brücke machen müssen.“

Arbeiten am Nord-Ost-Ring beginnen in diesem Jahr

Das Bauwerk war 1995 errichtet worden. Es ermöglicht im Bürgerpark die Überquerung der Dömnitz. Von der Gartenstraße aus kann man so direkt in den kleinen Park gelangen. Die Gesamtkosten für die Erneuerung werden auf 230 000 Euro geschätzt. Die Stadt will eine 75-prozentige Förderung über Leader beantragen. Der dann erforderliche Eigenanteil von etwa 57 000 Euro ist im neuen Haushalt eingestellt, der zurzeit in den Pritzwalker Gremien beraten wird. Darin sind aber noch eine ganze Reihe weiterer Vorhaben zum Ausbau und zur Verbesserung der Infrastruktur vermerkt.

So sollen noch in diesem Jahr die Arbeiten am Nord-Ost-Ring beginnen, einer Verbindungsstraße von der Freyensteiner Chaussee zur Straße Zur Hainholzmühle, die einen Lückenschluss bedeutet. Der Ausschuss fasste noch einen weiteren Beschluss um dafür den Weg freizumachen. Die Grundstücke, auf denen die mehrere hundert Meter lange Trasse verlaufen soll, wurden jetzt für den Straßenbau gewidmet – sie gehören fast alle ohnehin der Stadt.

Befestigter Streifen neben Pflasterstraße geplant

Im Haushaltsplan aufgenommen sind auch Arbeiten am Radweg in Streckenthin, wo neben der Pflasterstraße am Gutshaus ein seitlich befestigter Streifen errichtet werden soll.

Angeschoben werden soll nun auch die Gestaltung des Bahnhofumfelds, für das bereits Pläne entwickelt worden sind. Kostenpunkt: 1,275 Millionen Euro. Laut Lugowski finanziert der Landkreis hier mit. Die Investitionsbank prüft noch eine Förderung bis zum zweiten Quartal. Angestrebt ist, bis zum dritten Quartal 2020 die Pläne umgesetzt zu haben.

Weitere Vorhaben, die im Haushalt Berücksichtigung finden, sind der Gehwegbau in Seefeld, der Ausbau der Straße Neu Krüssow-Wilmersdorf, eine Querungshilfe am Bürgerplatz, Arbeiten am Postplatz sowie die Erschließung des geplanten Wohngebiets am Wasserturm.

Von Bernd Atzenroth

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