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Pritzwalk Der Nikolaus kam zweimal nach Pritzwalk
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19:31 06.12.2018
Aus dem Rathaus retteten Feuerwehrleute in Pritzwalk den Nikolaus, der offenbar beim Behördengang eingeschlossen worden war. Hinterher gab es Geschenke für die lieben Kleinen. Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Die Heimat des Nikolaus– eigentlich könnte sie auch in Pritz­walk sein. Schließlich ist die Kirche in der Stadtmitte nach ihm benannt. Erstaunlicherweise fanden am diesjährigen Nikolaustag gleich zwei Nikolause den Weg in die Innenstadt.

Genau gleichzeitig kam der Nikolaus zweimal nach Pritzwalk. Während es in der Nikolaikirche um die traditionelle Nikolausgeschichte ging, gab es nur wenige Meter entfernt rund um das Rathaus eine spektakuläre Rettungsaktion. Hier ein paar Bilder.

Während in der Taufkapelle der Nikolaikirche der historische Bischof von Myra an die Pforte klopfte und dann Einzug in das nach ihm benannte Haus hielt, hatte man es gleichzeitig rund um das Rathaus mit einem anderen Nikolaus zu tun, den die Feuerwehr nach einem Behördengang per Drehleiter retten musste, wie Ortswehrführer Adrian Zechser erklärte. Zum Dank gab es Geschenke an die Jugendfeuerwehr. Natürlich hatte er genug Pakete für alle anderen dabei. Die Resonanz auf die Aktion, die auch in der Partnerstadt Winsen/Luhe stattfand, war groß.

Der historische Bischof von Myra besuchte sein Haus in Pritzwalk - schließlich ist hier die Nikolaikirche. Quelle: Bernd Atzenroth

Aber auch die Taufkapelle war gut gefüllt. Zum zweiten Mal bereits hatte das Pfarrerehepaar Susanne Michels und Holger Frehoff den waschechten Nikolaus an die Dömnitz organisiert. Der brachte den Kindern die eigentliche Nikolaus-Geschichte nahe. Die Kinder konnten sich aber auch selbst beteiligen, etwa indem sie Gedichte aufsagten.

Während der Bischof im vollen Ornat in der Taufkapelle Einzug hielt, ertönten gleichzeitig draußen die Sirene, um den „Anderen“ retten zu können, der sich, aus welchen Gründen auch immer, ins Rathaus verirrt hatte und nun aus einer misslichen Lage befreit werden musste. Eine große Schar Schaulustiger und Eltern mit Kindern hatte sich auf dem Marktplatz eingefunden, wo auch noch eine Zelt zur Beköstigung aufgebaut war. Übrigens: Der Nikolaus aus dem Rathaus war mit Sicherheit auch in Pritzwalk zu Hause. Zumindest stand unten im Publikum eine junge Frau, die ihn „Papa“ nannte – das war der schlagende Beweis.

Von Bernd Atzenroth

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