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Pritzwalk SEK setzte Mann nach Drohungen fest
Lokales Prignitz Pritzwalk SEK setzte Mann nach Drohungen fest
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00:23 11.08.2018
Die Polizei hat die Wohnung umstellt und plant nun ihr weiteres Vorgehen - ein Spezialeinsatzkommando soll in Kürze eintreffen. Quelle: Bernd Atzenroth
Sadenbeck

Ein Sondereinsatzkommando beendete am Mittwoch gegen 16 Uhr einen vierstündigen Großeinsatz in Sadenbeck (Stadt Pritzwalk), ohne dass jemand zu Schaden kam. Das Kommando, bestehend aus mindestens drei Fahrzeugen und etwa zehn Einsatzkräften, war gerufen worden, weil sich ein Mann und seinem Haus verschanzt und dabei Drohungen ausgestoßen hatte. Er hatte sich dagegen gewehrt, vom sozialpsychiatrischen Dienst zwangseingewiesen zu werden. Die eigentliche Routineaktion eskalierte sofort. „Der Amtsarzt forderte die Polizei zur Unterstützung an“, so Toralf Reinhardt von der Polizeidirektion Nord auf Anfrage.

Denn zuvor trat der Mann sehr aggressiv auf. „Er drohte mit einer Axt und seinem Hund“, so der Polizeisprecher. Dann verschanzte sich der 52-Jährige in seiner Wohnung und widersetzt sich der behördlichen Maßnahme.

Mehrere Streifenwagen sind vor Ort

Hintergrund: Der 52-jährige Mann ist in 27 Fällen polizeilich bekannt. Es liegen mehrere Strafanzeigen gegen ihn vor, darunter Raub und Bedrohung. Die Liste sei lang. Mehrere Streifenwagen waren vor Ort. „Momentan bewegt sich dort nichts. Wir planen unser weiteres Vorgehen“, teilte Reinhardt mit.

Auch in Sadenbeck kennen die Menschen das Problem schon: „Die Show schon wieder“, meinte ein Mann, der auf dem Fahrrad an dem Geschehen vorbeikam. Auch andere Passanten oder Anwohner traf das Geschehen nicht ganz unerwartet. Schließlich gab es schon einmal einen Einsatz wegen desselben Mannes.

Alle warteten schließlich auf das zu Hilfe gerufene Sondereinsatzkommando, das gegen 15 Uhr anrückte und die Sache dann eine Stunde später im Handumdrehen beendete. Von außen war der Einsatz kaum zu sehen, aber gut zu hören. Der Mann wurde schnell überwältigt. Seine Sorge, dass sein Hund erschossen werden könnte, bewahrheitete sich nicht. Dann fuhr der Rettungswagen vor und nahm den Mann mit. Der Einsatz war danach sofort beendet.

Von Bernd Atzenroth und Marcus J. Pfeiffer

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