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Pritzwalk Altes Blech in Höchstform
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00:29 02.05.2018
Ausfahrt der Oldtimer durch Pritzwalk. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Pritzwalk

Auf Zeitreise ging es am Samstag. Alte Autos und Motorräder fuhren durch die Dömitzstadt. Motorengeräusche hörte man hinter jeder Straßenecke und auf den Bürgersteigen versammelten sich Schaulustige und Interessierte.

Es war Oldtimer-Treffen am Autohaus Streese in Pritzwalk – zum bereits 25. Mal. Zu dem großes Jubiläum kamen unzählige Besitzer und Liebhaber von motorisierten Technikschätzchen aller Art.

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Das Oldtimer-Treffen am Autohaus Streese in Pritzwalk fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt. Von Anfang an mit dabei: Die Ausfahrt der alten Fahrzeuge. In diesem Jahr war die Museumsfabrik das Ziel, wo alle Teilnehmer exklusiv vor der Öffentlichkeit in die neue Ausstellung zum Thema „Automobile“ hineinschauen konnten.

„346 Oldtimer-Anmeldungen haben wir bis zum Mittag“, beziffert Frank Streese die Teilnehmerzahl in diesem Jahr. Eine etwa gleich große Anzahl beteiligte sich auf dem Teilemarkt, der bereits am Freitag begann.

„Angefangen haben wir mit 15 bis 20 Oldtimern“, erinnert sich der Veranstalter. Jahr für Jahr kamen mehr dazu. Heute reicht die Fläche am Autohaus nicht mehr aus. Der Teilemarkt findet auf einer etwa 100 Meter entfernten Fläche statt.

Einblick in neue Ausstellung des Museums

Mit einigen Fahrzeugen ging es auf die 25 Kilometer lange Ausfahrtstrecke. Über die B 103 in Richtung Kyritz hat der Konvoi bei der traditionellen Ausfahrt Pritzwalk zunächst verlassen, um über Sarnow, Kemnitz, Alt und Neu Krüssow sowie Falkenhagen wieder nach Pritzwalk einzufahren.

Exklusiv durften die Teilnehmern der Ausfahrt bereits jetzt einen Blick in die kommende Ausstellung der Museumsfabrik werfen. Die neue Automobile-Ausstellung ist für die Öffentlichkeit erst ab dem 13. Mai zu sehen. „Wir stellen drei Fahrzeuge für die Ausstellung zur Verfügung“, erklärt Frank Streese.

Museumsleiter Lars Schladitz erklärte ausgiebig die neu entstanden Gegebenheiten vor Ort. „Wir haben Bildung, Wohnen und Kultur miteinander vereint“, so Schladitz.

Interessant lauschten die Automobilfreunde den Erklärungen. Danach warfen sie einen ersten Blick in die neue Ausstellung – fasziniert von den alten Fahrzeugen.

Die ältesten Autos von 1910

Mit dem Kontakt zum Oldtimerverein in Perleberg entstand vor 25 Jahren die Idee zu dem großen Treffen. Seitdem ist auch die jährliche Ausfahrt fest integriert. Bei der Präsentation der Oldtimer waren auch in diesem Jahr vier- und zweirädrige Fahrzeuge der verschiedenen Epochen zu sehen.

„Die ältesten Autos stammen aus der Zeit um 1910“, so Streese. Auf dem Teilemarkt konnten Liebhaber das eine oder andere Ersatzteil erstehen, um ihr Schmuckstück weiter zu verschönern oder zu verbessern.

Frank Streese bastelt selbst gerade an seinem Käfer aus dem Jahre 1938. „Die Oldtimer kosten viel Arbeit, da ist man viele Jahre dabei. Doch gerade das macht den Reiz aus“, so Streese. Viele Oldtimerfreunde sind über die Wintermonate mit ihren Fahrzeugen beschäftigt.

Ende April wollen sie wieder auf die Straßen. Das Oldtimertreffen in Pritzwalk ist für Frank Streese schon ein kleiner Saisonstart. Doch viel Arbeit stecke in den Vorbereitungen und der Durchführung. „Alle Mitarbeiter des Autohauses sind dabei involviert. Spaß gibt es dabei aber jedes Jahr“, so der Veranstalter.

Auf dem großen Teilemarkt war sicherlich für jeden etwas dabei. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Zum Abschluss mussten sich die Oldtimer dem strengen Urteil einer Jury stellen. Das sechsköpfige Gremium, bestehend aus vier Mitgliedern des Oldtimerclubs Perleberg und zwei Mitarbeitern des Autohauses, bewertete unter anderem die schönsten Motorräder, Autos, Nutzfahrzeuge und Stationär-Motoren. Die Gewinner erhielten Plaketten und Pokale.

Von Marcus J. Pfeiffer

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