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Pritzwalk Plan für neues Bahnhofsumfeld
Lokales Prignitz Pritzwalk Plan für neues Bahnhofsumfeld
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00:23 02.09.2018
Wird das Vorhaben umgesetzt, dann wird der Bus künftig nicht mehr an der Straße, sondern auf der jetzigen Grünfläche halten. Quelle: Foto: Atzenroth
Pritzwalk

Es gibt jetzt eine Vorzugsvariante für die angedachte Umgestaltung des Pritzwalker Bahnhofsumfelds, auf deren Grundlage die Stadt Fördermittel für das Vorhaben beantragen will. Das teilte Halldor Lugowski, Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung in der Stadtverwaltung, auf der gemeinsamen Sitzung von Stadtentwicklungs- und Ordnungsausschuss am Dienstag mit.

Kern des Plans ist es, die Freifläche westlich des Bahnhofs zu einem neuen Bushalteplatz umzubauen und dabei gleichzeitig weitere Stellplätze für Pkw zu schaffen. Dafür hatte die Löber Ingenieurgesellschaft für Verkehrsbauwesen, deren Planer Christoph Bäske anwesend war, im Auftrag der Stadt fünf mögliche Varianten erarbeitet.

Stadt und Busgesellschaft schlossen Kompromiss

Entschieden hat man sich nach Gesprächen mit dem Landkreis und der Arge Prignitzbus, die den Busverkehrs im Landkreis organisiert, für die Variante 5. Sie beinhaltet auf der Fläche drei parallele Bushaltestellen und zwei, die in Reihe stehen. Die Stadt hätte zwar gerne die Busse am Halteplatz ganz in Reihe stehen lassen – das hätte die Schaffung weiteren Parkraums ermöglicht.

Neuer Busbahnhof, mehr Parkplätze: Im Pritzwalker Stadtentwicklungsausschuss wurde die Bauvariante für das Bahnhofsumfeld vorgestellt. Quelle: Bernd Atzenroth

Das aber wollte die Busgesellschaft Prignitzbus nicht, und so einigte man sich auf diese Variante.

Möglich sind auf dem verbleibenden Raum immerhin 23 zusätzliche Stellplätze für Pkw. Doch auch auf der Bahnhofstraße wird bei der Umgestaltung noch mehr Parkraum frei, weil die alten Bushaltestellen dort wegfallen, wie Christoph Bäske auf Nachfrage der MAZ bestätigte. Und Halldor Lugowski weist auf einen weiteren Punkt hin: „Wir fassen die alte Straßenbreite nicht an, so dass dort immer noch geparkt werden kann.“

Nicht zu viel soll versiegelt werden

Zum Gesamtplan gehört im übrigen auch die Sanierung der maroden Treppe zum Bahnhof. Geplant sind auch Grünflächen. Auf die Frage aus dem Gremium, ob man anstatt dessen nicht noch mehr Parkraum hätte schaffen können, hieß es: „Wir arbeiten daran, dass nicht alles versiegelt wird.“ Plan der Stadt sei es ja auch den Grüngürtel um die Innenstadt aufzuwerten.

Für die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds in Pritzwalk gibt es jetzt eine Variante. Quelle: Bernd Atzenroth

Nun geht es darum, für das Vorhaben Fördermittel einzuwerben. Das soll im dritten und vierten Quartal dieses Jahres noch passieren, also im Grunde jetzt. Zwei Fördertöpfe kommen laut Lugowski in Frage: Entweder der Stadt-Umland-Wettbewerb oder aber die Kip-Richtlinie für den öffentlichen Personennahverkehr. Vorausgesetzt, dass man in Sachen Förderung erfolgreich ist, steht bis zum ersten Quartal 2019 die Genehmigungs- und Ausführungsplanung an. Baubeginn könnte dann nach den Vergabeverfahren im dritten Quartal 2019 sein.Läuft alles glatt, ist eine Fertigstellung bis zum zweiten Quartal des Jahres 2020 angestrebt.

Von Bernd Atzenroth

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