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Pritzwalk Baustelle am Kietz wird zur Schaustelle
Lokales Prignitz Pritzwalk Baustelle am Kietz wird zur Schaustelle
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17:58 12.03.2019
Kein Durchkommen: Die Arbeiten zwischen Neu Krüssow und Wilmersdorf zwingen Autofahrer zu Umwegen. Quelle: Stephanie Fedders
Pritzwalk

Der Countdown läuft: In drei Wochen sollen die Arbeiten an Pritzwalks aufwändigster Baustelle des Jahres beginnen: Der Neugestaltung des nördlichen Eingangsbereiches in die Innenstadt zwischen Kietz und Burgstraße. Kleines Detail am Rande: Die Sträucher in Höhe des Bürgerparks sind bereits entfernt worden.

Umleitung über die Schlachthausstraße

Die Auftragsvergabe ist abgeschlossen, Ende der Woche wollen die Vertreter der Stadtverwaltung den Vertrag mit der Firma unterzeichnen, die den Zuschlag erhalten hat. Wenn die Unterschriften getrocknet sind, dann beginnen umgehend die Beratungen zwischen Bauamt und Baufirma, unter anderem zu den unvermeidbaren Nebenwirkungen solch eines Projektes für den Verkehr.

Wenn die Bagger anrollen und damit beginnen, auf dem rund 140 Meter langen Abschnitt in Höhe des Bürgerparks 1000 Quadratmeter des verlegten Natursteinpflasters aufzunehmen, dann bleibt für Autofahrer, Radler und Fußgänger nur noch die Rolle des Zuschauers.

Gebaut wird komplett unter Vollsperrung. „Damit wir die Bauzeit so kurz wie möglich halten“, erklärt Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Ende August soll der Umbau abgeschlossen sein.

Ab 2. April soll die Zufahrt zur Pritzwalker Altstadt umgebaut werden - unter Vollsperrung. Quelle: Stephanie Fedders

Bis dahin werden die parallel zum Kietz, Bürgerplatz und zur Havelberger Straße verlaufenden Straßen den Verkehr auffangen müssen. Als offizielle Umleitungsstrecke könnten Schlachthausstraße und Hansedamm dienen, die die Anbindung an den Preddöhler Weg gewährleisten. Östlich der Baustelle wird sich bestimmt auch entlang der Straße Meyenburger Tor eine Ausweichroute ergeben.

Von den Arbeiten ist auch der ÖPNV betroffen. Die Bushaltestelle am Bürgerpark kann nicht angefahren werden und wird im Zuge der barrierefreien Neugestaltung der Straße modernisiert.

Neben einer Querungshilfe, die zwischen den beiden Fahrbahnen entstehen wird, sollen Flachbordsteine für Nutzer von Rollstühlen oder Rollatoren und Rillenplatten für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit verlegt werden.

Am 11. Mai Einladung zur Baustellenbesichtigung

Für alle Pritzwalker, die Interesse an einem Blick hinter die Kulissen haben, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen: „Wir wollen die Bürger bei dem Projekt mitnehmen und eine Vor-Ort-Besichtigung ermöglichen“, sagt Halldor Lugowski.

Am Sonnabend, den 11. Mai, soll die Baustelle zur Schaustelle werden. Dann findet der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ statt, an dem sich Kommunen beteiligen können, die finanzielle Unterstützung aus Bundesmitteln erhalten.

Pritzwalk finanziert die Bauarbeiten zu einem Drittel selbst, zwei Drittel kommen aus der Städtebauförderung.

Vollsperrung zwischen Neu Krüssow und Wilmersdorf

Im Norden des Stadtgebietes, zwischen Neu Krüssow und Wilmersdorf, sind die Arbeiten entlang der Straße schon voll im Gange. Während der Verkehr hier vergangene Woche noch einseitig passieren konnte, heißt es seit Montag „Durchfahrt verboten“. Das soll mindestens bis Ostern der Fall sein.

Unter Vollsperrung wird die Verbindung saniert und verbreitert. Die Umleitung ist ausgeschildert, Busse fahren derzeit nur bis Neu Krüssow. Wer nach Wilmersdorf will, muss per Rufbus oder Linientaxi über Heiligengrabe ausweichen. Prignitzbus informiert über die Änderungen auf seiner Internetseite.

Von Stephanie Fedders

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