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Prignitz Pritzwalker Ansichten im Dialog
Lokales Prignitz Pritzwalker Ansichten im Dialog
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00:31 23.11.2015
Manuela Goschy mit dem Plakat zur szenischen Lesung. Quelle: König
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Pritzwalk

Das Projekt „Die sieben Künste von Pritzwalk“ ist in der Kunstszene viel beachtet worden. Aber wie sehen es die Einwohner von Pritzwalk jetzt, nach mehr als einem Jahr Abstand? Dieser Frage sind fünf Studenten der Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam nachgegangen. Sie haben in diesem Sommer mit vielen Pritz­walkern gesprochen um herauszufinden, wie sie das Projekt „Die sieben Künste von Pritzwalk“ aufgenommen haben. Wie haben die Aktivitäten in der „heißen Phase“ gewirkt und welche möglicherweise längerfristigen Effekte ziehen sie nach sich?.

Die Antworten wurden verdichtet und sollen am Freitag, 27. November in einer szenischen Lesung in der Galerie der Kunstfreunde Pritzwalk vorgestellt werden. „Ein Jahr nach Clegg & Guttmann – Die 7 Künste von Pritz­walk“ lautet das Motto der Veranstaltung.

„Was da genau vonstatten geht und wie die Ergebnisse genau präsentiert werden, wollen wir noch nicht verraten“, sagt Manuela Goschy. Sie hat gemeinsam mit ihren Kommilitonen Vera Nau, Paulina von Kietzell und Michael Kreutzer den Folgen der Aktionen des Künstlerduos Clegg & Guttmann bestehend aus Michael Clegg und Martin Guttmann, nachgespürt. Was dabei herausgekommen ist, werden Besucher der Galerie der Kunstfreunde in der Marktstraße ab 19 Uhr hören und sehen können. Bei der Veranstaltung anwesend sein wird in jedem Fall Gerrit Gohlke vom Brandenburgischen Kunstverein Potsdam. Der Verein hatte nicht nur das Projekt kuratiert, sondern auch die Bewertung des Ganzen in Auftrag gegeben. So gesehen, sind die Erkenntnisse der Studenten unter Leitung von Professor Hermann Voesgen eine Art Extrakt der „Siebe Künste“.

Bekanntlich hatte das Künstlerduo Clegg & Guttmann im vergangenen Jahr Künstler und Kunstinteressierte aus Pritzwalk und Umgebung dazu aufgefordert, ein Selbstporträt ihrer Stadt zu entwerfen. Unter dem Motto „Die 7 Künste von Pritzwalk“ sollten sieben vormals leerstehende Geschäfte in der Innenstadt mit neuem Leben erfüllt werden. Die Aktionskünstler Michael Clegg, der aus Irland stammt und der Israeli Martin Guttmann gaben der künstlerischen Selbstdarstellung den künstlerischen Rahmen. Als die sieben Künste von Pritzwalk wurden Film, Theater, Musik, Skulptur, Fotografie, Tanz und Sprache benannt. Es gab Konzerte, Improvisationstheater, Kinovorführungen und vieles mehr. Als bleibendes Resultat der Aktion darf sicher die Gründung des Vereins Kunstfreunde Pritzwalk betrachtet werden, dessen Galerie in der Marktstraße immer wieder als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte und Workshops fungiert. Bis zum Herbst 2014 gelang es auf diese Weise, der Innenstadt neues, in dieser Form bisher nicht bekanntes künstlerisches Leben einzuhauchen. Zu hören, wie die Pritzwalker ihre Stadt damals und heute erlebten, könnte ausgesprochen interessant werden.

Von Andreas König

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