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Pritzwalker Gymnasiasten auf Höhenflug

Wettbewerb „Ideenflug 2015“ Pritzwalker Gymnasiasten auf Höhenflug

Elf Teams hatten es beim Schülerwettbewerb „Ideenflug 2015“ der Airbus Group in die Endrunde geschafft, mit dabei waren drei junge Herren und eine Dame des Pritzwalker Gymnasiums. Die Vier waren mit ihrer Idee zur Verbesserung des Flugverkehrs die einzigen aus dem Land Brandenburg.

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Stellten ihre tolle Idee auf dem Markt der Ideen vor (v.l.).: Toni Fischer, Sandra Schnell, Lucas Walter und Karl Ribbeck.

Quelle: Veranstalter

Pritzwalk/Berlin. Das war ein toller Erfolg für das Schülerquartett vom Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium. Es war eins der elf nominierten Schülerteams, das sein Projekt beim Endausscheid des Schülerwettbewerbs „Ideenflug 2015“ vor der Fachjury präsentieren konnte. Und die Mannschaft aus der Dömnitzstadt, bestehend aus Sandra Schnell, Karl Ribbeck, Toni Fischer und Lucas Walter, war einziger brandenburgischer Vertreter im Finale. Dass es bis dahin gereicht hat, ist sicher auch ein Verdienst von Lehrer Godert Wuttke, der die vier jungen Leute betreut. Unter die drei Gewinner hat es das Team am vergangenen Freitag dann zwar nicht geschafft – aber das ging am Ende sieben anderen Teams genauso.

Veranstalter des Wettbewerbs ist die Airbus Group, Europas größter Luft- und Raumfahrtkonzern. So geht es dabei auch vor allem ums Fliegen und um Fragen wie: Was sind eure Ideen für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt? Wie fliegen und reisen wir künftig am Himmel und im All? Die Jury freute sich auf Wettbewerbsbeiträge, die die Luft- und Raumfahrt umweltfreundlicher, effizienter, komfortabler, sicherer und schneller machen. Gefragt waren kleine und große Ideen.

Und auch wenn die Pritzwalker nicht gewonnen haben, kamen ihre Gedanken trotzdem gut an: ein flexibles Tragflächenprofil, ohne störende Spalte zur Anlenkung und Lagerung der Landeklappen, Ruder und Vorflügel; unter Nutzung eines Wirkprinzips aus der Bionik, dem FinRay-Effekt. Die Pritzwalker präsentierten die Idee mit einem Flugzeugmodell beim „Markt der Ideen“, der im Rahmen des Endausscheids stattfand.

Drei der elf angetretenen Teams erhielten schließlich nach intensiver Beratung der Jury die Preise: Das Schülerteam Alexander Waldenmaier und Maximilian Oechsle vom Franziskus-Gymnasium Mutlangen (Baden-Württemberg) gewann mit ihrem Projekt „apida“ den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis. Die jungen Männer entwickelten ein System zur Aufklärung und Kommunikation in Krisengebieten mit Hilfe von Luftschiffen, Quadrocoptern und einer intelligenten Software, etwa nach Tsunamis, Erdbeben oder schweren Stürmen. Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Sonderpreise in den Kategorien „Originalität“ und „Präsentation/Visualisierung“ gingen an zwei Teams der Schüler-AG „School of Flight“ aus Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Der Sonderpreis für besondere Originalität der Idee geht an den „Space-Worker“, ein verbesserter Raumanzug, der Reparatur- und Montagearbeiten im All leichter, schneller und sicherer machen soll. Den Sonderpreis für die beste Präsentation und Visualisierung gewann das Projekt „AirSmell“, ein Konzept, das durch gezielten Einsatz von Gerüchen, den Flug für Passagiere angenehmer gestalten soll.

Durch die Veranstaltung führte übrigens Felix Seibert-Daiker, der in der Prignitz kein Unbekannter ist – moderiert er doch für Antenne Brandenburg seit einigen Jahren bei der Tour de Prignitz die Spiele am Zielort.

Von Bernd Atzenroth

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