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Pritzwalker Marktplatz ist gefährlich

Bürger kritisieren Raserei Pritzwalker Marktplatz ist gefährlich

Der Pritzwalker Marktplatz ist aktuell wieder Stadtgespräch. Unverbesserliche würden dort Rennen fahren und dadurch Fußgänger und Radfahrer sowie sich selbst gefährden. Die Stadtverordneten wollen dem ein Ende setzen und erwägen die Installation von Pollern.

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Der Marktplatz soll wieder Fußgängerzone werden.

Quelle: König

Pritzwalk. Ein wahrhaft gefährliches Pflaster ist der Pritzwalker Marktplatz. Vor allem abends, so berichten es verschiedene Bürger den Stadtverordneten, würden dort regelrechte Rennen gefahren. Dem wollen unter anderem die Abgeordneten von CDU und FDP einen, oder besser gesagt mehrere Riegel vorschieben. In einem Beschlussvorschlag regten die Fraktionen an, auch den westlichen Teil der Marktstraße zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich umzuwidmen.

Allerdings wollen die Kommunalpolitiker einige Rahmenbedingungen festlegen: So soll der verkehrsberuhigte Geschäftsbereich von der Einfahrt Wallstraße bis zur Meyenburger Straße reichen. Dort soll eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde gelten. Automatische und mechanische Poller sollen die Zufahrt zum Marktplatz sperren. Lediglich Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sowie Lieferanten haben dann noch Zufahrt zum Markt. Alle übrigen Fahrzeughalter bekämen dem Entwurf zufolge eine Genehmigung bei der Stadt. So sei gewährleistet, dass der Markt eine echte Fußgängerzone“ bleibt oder besser gesagt wieder wird, argumentieren die Einreicher. Gegenwärtig wird der Brunnenstein eher als Mitte eines imaginären Kreisverkehrs verstanden. Axel Willert (Linke) sprach von einer extremen Verkehrsgefährdung in dem Bereich. „Ein Schritt nach rechts und man ist weg“, sagte er.

Daher sei es zu befürworten, dass der Markt nicht mehr für den allgemeinen Verkehr zu passieren sei.

Allerdings entspann sich eine Diskussion über die Notwendigkeit von automatischen Pollern. Diese seien zwar weitaus teurer – pro Exemplar müsse man mit rund 10  000 Euro rechnen, doch ohne solche Geräte seien die Anforderungen an Rettungsfahrten kaum sicherzustellen, argumentierte Vizebürgermeister Ronald Thiel.

Den Vorwurf von Uwe Peters (Freie Wähler), bei automatischen Pollern handele es sich um „rausgeschmissenes Geld“, konterte er mit der Bemerkung: „Die Stadtverwaltung wird die zur Verfügung stehenden Mittel verantwortungsvoll einsetzen“. Im Übrigen sei die Anschaffung von manuell bedienbaren Pollern in anderen Gremien der Stadtverordnetenversammlung gerügt worden. Auch Rüdiger Kurtz (SPD) zog seine Kritik an den Plänen zurück. Nach einer langwierigen Diskussion passierte der Beschlussentwurf den Umweltausschuss. Das Gremium votierte einstimmig ­dafür.

Von Andreas König

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