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Prignitz Pritzwalker Marktstraße bald wieder gefüllt
Lokales Prignitz Pritzwalker Marktstraße bald wieder gefüllt
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02:16 12.10.2015
Nicole Völker (l.), stellvertretende WBG-Chefin, gratuliert Elena Stengler zum neuen Geschäft. Der Pritzwalker Vizebürgermeister Ronald Thiel beglückwünscht Laura Streese (2.v.r.). Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Von außen verrät nicht viel, dass in die Pritzwalker Marktstraße bald wieder Leben einziehen wird. Aber hinter den mit Folie abgehangenen Schaufenstern wird eifrig gewerkelt. In den Häusern Marktstraße 15 und 16 werden demnächst zwei Friseursalons mit etwas unterschiedlichem Profil entstehen.

Das mit 60 Quadratmetern etwas kleinere Ladenlokal hat Laura Streese von der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk gemietet. Die 21-Jährige ist nach dreijähriger Lehrzeit in Schwerin wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. „Etwas anderes stand für mich eigentlich nie zur Debatte“, sagt sie. Doch weil freie Stellen nicht zu bekommen gewesen seien, hat sie sich entschlossen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Mit Unterstützung der Eltern und vieler Freunde will sie zunächst als Eine-Frau-Betrieb arbeiten. Am 3. November soll ihr Friseursalon eröffnen, in dem sie auch kosmetische Fußpflege anbieten wird.

Als Familienfriseur möchte hingegen Elena Stengler ihr neues Geschäft etablieren. An insgesamt acht Frisierplätzen sollen ab Anfang Dezember Damen, Herren und Kindern die Haare schön gemacht werden.

Elena und Dimitri Stengler im künftigen Salon in der Pritzwalker Marktstraße. Quelle: Andreas König

„Seit dem Wegzug von Rossmann haben wir viel versucht, um eine vergleichbare Lösung für die Marktstraße zu finden“, sagte der Vizebürgermeister Ronald Thiel. Doch alle Bemühungen seien am Platzbedarf der Anbieter gescheitert. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt mit dem Umzug der WBG und der Arztpraxis Körnig eine Lösung für die Marktstraße 19, den früheren Drogeriemarkt, gefunden haben“, sagte Ronald Thiel. „Und dass jetzt gleich zwei weitere neue Geschäfte eröffnen werden, trägt dem gewachsenen Bedarf der Bevölkerung an Dienstleistungen Rechnung.“ Zudem war es einfach ein Gebot der Wirtschaftlichkeit, dass die städtische Wohnungsgesellschaft nach dem Wegfall der Drogerie-Miete wieder Einnahmen erzielt.

Die Wohnungsbaugesellschaft selbst lässt gegenwärtig einen großen Teil des leer stehenden Drogeriemarktes zu ihrem künftigen Firmensitz herrichten. Allerdings dauern die Arbeiten noch eine Weile an, sodass mit dem Umzug erst Anfang des nächsten Jahres begonnen werden kann.

Ebenfalls im neuen Jahr soll die Fassade des gesamten Blocks erneuert werden. Zeit wird es, denn nicht nur die Markise, die die Schaufenster der ehemaligen Versicherungsagentur vor Sonneneinstrahlung beschirmen sollte, hat bereits eine dicke Moosschicht angesetzt.

„Mit der jetzigen Vermietung und unserem Umzug sowie dem der Arztpraxis ist der Leerstand in der Marktstraße beseitigt – zumindest, was unsere Immobilien angeht“, sagt Nicole Völker, die stellvertretende Geschäftsführerin der WBG. Für die beiden gewerblichen Neumieterinnen habe die Gesellschaft die Umbaukosten übernommen. Sowohl Laura Streese als auch Elena Stengler durften ihre Wünsche für die Neugestaltung der Räume äußern.

Von Andreas König

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