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Pritzwalker Marktstraße zur Hälfte dicht

Wegen Raserei und Verstößen Pritzwalker Marktstraße zur Hälfte dicht

Die Pritzwalker Marktstraße im Abschnitt zwischen Wallstraße und Meyenburger Straße wird mit sofortiger Wirkung zur Sackgasse. Außerdem darf der Abschnitt nur noch von Einsatz- und Lieferfahrzeugen passiert werden. Damit reagiert die Stadtverwaltung auf gefährliche Raserei und andere Verstöße. Bürgermeister Wolfgang Brockmann kündigte Kontrollen an.

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Solche Fahrweise gehört bald der Vergangenheit an.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Die Marktstraße soll im Abschnitt von der Einmündung Meyenburger Straße bis zur Post ab sofort gesperrt werden, Die Straße ist dann nur noch als Sackgasse mit Wendemöglichkeit befahrbar.

Über diesen Schritt informierte der Pritzwalker Bürgermeiste Wolfgang Brockmann den Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung in dessen Sitzung am Dienstagabend. „Trotz aller Appelle und anderslautender Beschilderung wird dort noch immer gerast“, sagte das Stadtoberhaupt. Er selbst habe kürzlich gesehen, wie eine ältere Dame fast umgefahren worden wäre. „Das hat mich zutiefst bestürzt. Wir hatten ja ohnehin vor, die Marktstraße nur noch teilweise befahrbar zu gestalten“, sagte Wolfgang Brockmann.

Zunächst wird mit Blumenkübel abgesperrt

Bis feste technische Einrichtungen wie Poller und ähnliches errichtet werden, werde die Straße zunächst mit Blumenkübeln abgesperrt. Befahren werden darf sie dann nur noch von Liefer- und Einsatzfahrzeugen. Auch die Händler des Wochenmarktes dürfen den Markt befahren. Geparkt werden darf nur noch in gekennzeichneten Flächen. Das gilt im übrigen auch für den westlichen Teil der Marktstraße, der in Richtung zur Havelberger Straße führt. Diesen Abschnitt soll man künftig nur noch über die Kirchstraße befahren und wieder verlassen können. „Wir werden die Einhaltung der Ver- und Gebote gemeinsam mit der Polizei kontrollieren, um wieder Ordnung und Sicherhit in diesem Bereich herzustellen“, sagte Wolfgang Brockmann. Die Mitglieder des Hautausschusses begrüßten die Initiative.

Sondersitzung zu Falkenhagen am 29. Juni

Mit dem rechtswidrig aufgestellten Bebauungsplan für den Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen wird sich die Stadtverordnetenversammlung in einer Sondersitzung am 29. Juni befassen. Wie berichtet kam anlässlich der Klage eines Windkraftbetreibers heraus, dass der Bebauungsplan aus dem Jahr 1991 rechtswidrig und damit unwirksam ist. „Wir gehen davon aus, dass die Übertragung der Planungshoheit an den Landkreis Prignitz legitimiert wird, damit so schnell wie möglich wieder Handlungsfähigkeit herrscht“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister. Darin sei man sich mit dem Amt Meyenburg einig. Über Details werde nicht zuletzt in der Sondersitzung zu reden sein. Ziel sei es, bis zu den Sommerferien wieder eine verlässliche Rechtsgrundlage für Investitionen in Falkenhagen zu haben.

Zustimmung zur Bürgschaft für Kunstrasen-Projekt

Dem Vorhaben des Pritzwalker Fußball- und Hockey-Vereins 03, einen Kunstrasenplatz bauen zu lassen, steht der Hauptausschuss positiv gegenüber. Er empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, eine Ausfallbürgschaft zu beschließen. Mit deren Hilfe kann der Verein einen Kredit aufnehmen um seinen Eigenanteil an der Investition aufzubringen.

Von Andreas König

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