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Prignitz „ Hattrick“ beim Pokal der Wirtschaft
Lokales Prignitz „ Hattrick“ beim Pokal der Wirtschaft
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00:37 04.07.2015
Die Preisträger des Pokals der Wirtschaft in der Alten Mälzerei in Pritzwalk. Quelle: Privat
Pritzwalk

Sie haben es schon wieder geschafft: Die drei ersten Preise beim diesjährigen „Pokal der Wirtschaft“ gingen an Schüler des Goethe-Gymnasiums Pritzwalk. Für die meisten teilnehmenden Mädchen und Jungen war die Preisverleihung ein Heimspiel. In der Alten Mälzerei wurden die Preise vergeben, wobei die Wirtschaftsinitiative Westprignitz (WIW) und der Wachstumskern Prignitz als Mitausrichter mit der Auszeichnungsveranstaltung zum wiederholten Mal in der Dömnitzstadt zu Gast waren. Dass die Schüler des Goethe-Gymnasiums ein Händchen für fundierte Unternehmensbeschreibungen haben, stellten sie in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis.

Pokal soll Interesse wecken

Der Pokal der Wirtschaft wurde zum neunten Mal vergeben. Ausgelobt wird er jährlich vom Netzwerk Schule–Wirtschaft im Auftrag des Regionalen Wachstumskerns Prignitz und gefördert von der Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ der Industrie- und Handelskammer Potsdam und von weiteren Sponsoren.

Ziel ist es, Schüler an Berufsausbildung heranzuführen und mit Unternehmen der Region in Kontakt zu bringen.

In der Jury saßen Annett Jura, Marion Talkowski, Ernst Hüffmeier von WDM Drahtgitter Wolfshagen und Ingenieur Frank Naumann aus Wittenberge.

Das Thema des Wettbewerbs lautete in diesem Jahr „Dienstleister, Handwerk und Industrie – In der Region, für dir Region.“ Die Schüler verfassten eine Arbeit über ein selbstgewähltes Unternehmen und stellen dessen Profil sowie seine Verwurzelung in der Region dar. Am besten gelang das nach Meinung der Jury Jonas Lange vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium. Mit seiner Arbeit über den Pritzwalker Dachdeckerbetrieb Hildebrandt überzeugte er alle Juroren. Die Laudatio hielt IHK-Präsidentin Beate Fernengel, den 1. Preis nahm der junge Mann aus den Händen von Firmenchef Jens Hildebrandt entgegen.

Den 2. Preis erhielt Leon Meier ebenfalls vom Goethe-Gymnasium. Leon hatte sich mit der Firma Induka Service beschäftigt. Die Lobrede hielt der WIW-Vorsitzende Lutz Lange, und Induka-Geschäftsführer Mike Blechschmidt überreichte den Preis.

Der 3. Preis ging an Karl-Friedrich Schmidt (Gymnasium Pritzwalk) für seine Arbeit über das Falkenhagener Unternehmen Glatfelter. IHK-Vizepräsident Robert Wüst hielt die Laudatio, Thomas Müller von Glatfelter überreichte den Preis.

Erstmals wurde in diesem Jahr eine Sonderehrung vergeben. Maurice Skambath von der Oberschule Wittenberge hatte sich mit der Firma Lenzener Wische Rinderzucht beschäftigt und die Jury überzeugt. Juror Frank Naumann überreichte den Preis. Den Wanderpokal für die beste Schule erhielt, wie schon mehrfach in der Vergangenheit, das Goethe-Gymnasium Pritzwalk.

Mit der Wirtschaft ist es wie beim Fußball: Nach dem Pokal ist vor dem Pokal. Das genaue Thema des nächsten Wettbewerbs steht zwar noch nicht fest, aber erste Gedanken dazu existieren bereits. „Das Thema wird sich wohl mit Familienfreundlichkeit in der Wohlfühlregion Prignitz beschäftigen“, sagte Corina Sixt-Röppnack, die den Wettbewerb für den WIW betreut. Mit diesem großen Thema beteiligt sich der Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt am Stadt-Umland-Wettbewerb.

Von Andreas König

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