Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Pritzwalker Seniorenbeirat gewürdigt
Lokales Prignitz Pritzwalker Seniorenbeirat gewürdigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:06 17.03.2016
Ein Hoch auf den Seniorenbeirat: Bürgermeister Wolfgang Brockmann stieß Quelle: Andreas König
Pritzwalk

Wie viele Senioren genau in Pritzwalk leben lässt sich schwer sagen. Schon deswegen, weil der Begriff Senior nicht klar definiert ist. Doch das macht dem Seniorenbeirat der Stadt Pritzwalk nichts aus. Seit mittlerweile 20 Jahren gestaltet die Vereinigung das öffentlichen Leben der Stadt mit. „Sie vertreten die Interessen der Generation 50 und 60 plus“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Wolfgang Brockmann am Donnerstag bei einer Feierstunde im Kulturhaus.

„In einer Gesellschaft, deren Durchschnittsalter ständig steigt, kommt der Interessenvertretung der Senioren große Bedeutung zu“, sagte das Stadtoberhaupt. Die Mitglieder des Seniorenbeirates hören sich in der Altersgruppe um, nehmen deren Probleme auf und leiten sie an die zuständigen Stellen weiter. So läuft es normalerweise. In Pritz­walk hingegen würden die Mitglieder der Seniorenvertretung auch gleich Lösungsvorschläge unterbreiten, lobte Wolfgang Brockmann. Das sei wichtig, um den Bedürfnissen der Menschen im „dritten Lebensabschnitt“ gerecht zu werden.

Die Idee zur Gründung hatte Günther Schulz

Dass sich die Mitglieder des Seniorenbeirates nach einem erfüllten Arbeitsleben für andere einsetzen und Verantwortung übernehmen, sei „überhaupt nicht selbstverständlich“, sagte der Bürgermeister. „Niemand kann das von Ihnen verlangen. Aber ohne ehrenamtliche Arbeit würde vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren.“ Die Stadt bedankte sich bei den Mitgliedern mit dem Empfang, zu dem es ein Gläschen Sekt sowie Kaffee und Kuchen gab.

Seniorenbeiratsvorsitzende Lieselotte Kania dankte der Stadt, die immer in offenes Ohr für die Belange der Senioren habe und ihren Mitstreitern Dietmar Schlichting, Dietmar Thurmann, Helga Becker, Isolde Blumenberg, Anke Wittstock sowie Hans-Ulrich Karstein und Günther Schulz, die nicht anwesend sein konnten. Letzterer hatte im Jahr 1996 die Idee zur Gründung eines Seniorenbeirates, nachdem er sich mit Helga Becker über das Thema unterhalten hatte. Die Aktivitäten der Senioren, Höhepunkte und Veranstaltungen sind in einer dreibändigen Chronik nachzulesen. „Wer einmal darin blättern möchte, kann die Chronik gern bei Nadine Zygowski im Rathaus einsehen“, sage Lieselotte Kania.

Reger Kontakt zu anderen Seniorengruppen

Die Senioren in Pritzwalk verbringen viel Zeit in verschiedenen Gruppen miteinander. Sie tragen Namen wie „Goldener Herbst“, „Lebenslust oder „Reiselust“ und sind vor allem bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) angesiedelt. Doch auch das Deutsche Rote Kreuz hat eine Seniorengruppe. Gemeinsame Erlebnisse verbinden auch die Mitglieder der verschiedenen Gesundheitsgruppen, die sich als Selbsthilfeorganisationen bei verschiedenen Erkrankungen verstehen. Es gibt auch eine Skat- sowie ein Handarbeitsgruppe. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Dienstagsgeher, die es sich zur Aufgabegemacht haben, 3000 Schritte für die Gesundheit zurückzulegen.

„Sie alle haben Anteil daran, dass Pritzwalk ein Ort ist, in dem es sich zu leben lohnt und in dem man gern alt werden möchte“, sagte der Bürgermeister und prostete den Jubilaren zu.

Von Andreas König

Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 17. März - Portmonee geklaut

Als eine Frau am Mittwoch gegen 13 Uhr an der Kasse eines Geschäfts in der Perleberger August-Bebel-Straße bezahlen wollte, bemerkte sie, dass unbekannte Diebe ihr das Portmonee aus ihrer Handtasche gestohlen hatten. Neben Bargeld waren auch die persönlichen Personaldokumente sowie Bankkarten weg. Der Schaden wird auf 350 Euro geschätzt.

17.03.2016

Starke Männer und Frauen lassen am Sonntag in der Stadthalle in Wittstock ihre Muskeln spielen. Zum ersten Mal wird dort eine ostdeutsche Meisterschaft im Powerlifting ausgetragen. Unter den 35 Startern sind auch mehrere deutsche Meister und Weltmeister zu finden. Veranstalter Andreas Hordan hofft, dass neue Bestmarken aufgestellt werden.

17.03.2016
Ostprignitz-Ruppin Chronist mit der Schreibmaschine - Dannenwalder sucht Geschichten

Für seine erste Chronik über Dannenwalde, Friedheim und Bärensprung hat Helmut Widrat 1996 noch jedes einzelne Blatt auf der Schreibmaschine getippt. Das Werk hat mehr als 180 Seiten. Die sechs Ergänzungen, die in den vergangenen Jahren dazu entstanden waren, konnte er dann am Computer erstellen.

17.03.2016