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Prignitz Puppenausstellung im Modemuseum
Lokales Prignitz Puppenausstellung im Modemuseum
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00:18 04.12.2016
Anastasia in mondäner Pose – mit Hermelin, Handtasche und Matroschkas. Quelle: Beate Vogel
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Meyenburg

Manche sind zuckersüß, andere extrem hässlich: Mit der morgigen Veranstaltung „Weihnachtsreise“ eröffnet die Sammlerin Josefine Edle von Krepl im Meyenburger Modemuseum eine Sonderausstellung, in der sie historische Puppen zeigt. Sie werden zum ersten Mal öffentlich präsentiert.

„Genauso wie ich Kleider gesammelt habe, habe ich auch Puppen gesammelt“, erzählt Josefine von Krepl. Sie dekoriert die Puppen passend zu den jeweiligen Kleidern in den Vitrinen im Kellergeschoss. So finden sich bei den Sachen aus der Zeit um 1900 eben auch die passenden Puppen. Sie spiegeln die Mode ihrer Zeit wider: Meist sind es mondäne kleine Damen mit perfekt bemalten Porzellanköpfchen, zarten Fingern und Echthaarperücken. Die Glasaugen lassen sich zum Schlafen schließen. Sie tragen Kleidchen aus Musselin, einem zarten Baumwollstoff, dazu Hüte, Pelzkragen und Handtäschchen.

Das Kaiserbaby ist nicht hübsch

So wie Anastasia. „Sie gibt sich besonders mondän mit ihrem Hermelinkragen“, sagt von Krepl augenzwinkernd. Manche der Puppen sind mehr als 100 Jahre alt. Gespielt wurde weniger mit den Puppen. Eher hässlich: das Kaiserbaby. Es wurde nach dem Babybild von Kaiser Wilhelm gestaltet. Er ließ die Puppen wegen ihres Aussehens wieder einsammeln – einige haben aber „überlebt“.

Die „Weihnachtsreise“ beginnt am Sonnabend um 16 Uhr mit Kaffee und Gebäck und der Vernissage. Um 17 Uhr beginnt eine Theaterstunde mit Liedern und Geschichten. Beate Vogel

Von Beate Vogel

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