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Putlitz-Resümee fällt positiv aus

Vuuv-Festival beendet Putlitz-Resümee fällt positiv aus

Bis zuletzt wurde auf dem Festivalgelände der diesjährigen Vuuv bei Putlitz getanzt. Von Freitagmittag bis zum Montagmorgen, 17. August, gegen halb sieben hatten die Bässe ununterbrochen über 5000 Besucher geschallt. Die Organisatoren können sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr vorstellen.

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Eine tolle Stimmung herrschte vor und auf der Bühne.

Quelle: Michael Beeskow

Putlitz. Es war gegen halb sieben, als am Montag die Bässe über dem Vuuv-Festgelände verklangen. „Bis zuletzt wurde getanzt“, berichtete Hannah Hoss von den Veranstaltern. Natürlich hätte man sich die letzte Nacht vom Sonntag zum Montag etwas gemütlicher gewünscht, doch selbst die kräftigen Regengüsse ließen die seit Freitagmittag dauernde Party nicht abreißen. „Die Leute haben sich Regencapes übergezogen und weiter gemacht“, beschrieb Hannah Hoss die letzte Vuuv-Nacht.

Das Vuuv-Festival

Erstmals fand die Vuuv 1991 mit einigen hundert Besuchern statt. Nach mehreren Ortswechseln kam das Festival 2001 nach Putlitz. Es gilt als das älteste Trance-Festival in Deutschland.

Besucht wird die Goaparty jährlich von rund 5000 Besuchern, in den besten Zeiten waren 20 000 da. Nach einer Flaute 2012 fiel das Festival 2013 aus. Im Vorjahr erlebte es mit neuen Organisatoren seine Wiedergeburt.

Während die Abreise der etwa 5000 Besucher einsetzte, zogen die Veranstalter ein erstes Fazit. „Wir sind zufrieden. Es herrschte eine tolle Stimmung“, sagte Hannah Hoss. Sie sprach von einem friedlichen Fest, das allen sehr viel Spaß bereitet habe. Auf die Frage, ob das neue Gelände, in diesem Jahr erstmals sechs Kilometer von Putlitz entfernt, nicht etwas zu groß geraten sei, meinte Hannah Hoss: „Das würde ich nicht sagen.“

Gerade durch den Wald, der das Gelände umgab, habe eine tolle Atmosphäre bestanden. Auch wolle das Festival ja noch wachsen. Ob es aber im nächsten Jahr wieder auf diesen Areal stattfinden werde, wollte die Mitorganisatorin offen lassen. „Wir sind gerade beim Abbau. Da kommt noch eine Auswertung.“

Es gab auch die ruhigen Momente im Regen

Es gab auch die ruhigen Momente im Regen.

Quelle: Michael Beeskow

Auch die Ordnungsbehörden sprachen von einer friedlichen Veranstaltung. Gravierende Verstöße oder Vorfälle habe es nicht gegeben, erklärte Dörte Röhrs, Sprecherin in der Polizeidirektion Nord. Während der vier Veranstaltungstage seien insgesamt 60 Beamte im Einsatz gewesen. „Kontrollen fanden beim An- und Abreiseverkehr statt“, berichtete sie. Dabei wurden einzelne Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Insgesamt wurden vier Anzeigen aufgenommen wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahrens ohne Führerschein. Feste Kontrollstellen wie vor Jahren hatte die Polizei diesmal nicht eingerichtet.

Beschwerden über eine Lärmbelästigung gingen auch nicht beim Amt Putlitz-Berge ein. Peter Jonel, Sachgebietsleiter Ordnungsamt, hatte während des Festivals immer wieder und an verschiedenen Orten den Lärmpegel gemessen: „Die Werte wurden eingehalten.“ Einmal habe er die Veranstalter aufgefordert, die Bässe etwas herunter zu fahren, was auch umgehend geschehen sei. In Karlshof sei etwas zu hören gewesen, und als in der Nacht vom Sonntag zum Montag der Wind drehte, sei auch etwas bis nach Hülsenbeck herüber geschallt.

Die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern lobte Peter Jonel. Ihnen seien zahlreiche Auflagen erteilt worden, die sie erfüllt hätten. Wie er berichtete, hätten die Organisatoren am Montag alle ihre Rechnungen beglichen. Eine Spende für die Wehren in Telschow-Weitgendorf und Putlitz nahm Peter Jonel dankend entgegen. Die Wehren waren in die Absicherung des Festivals einbezogen. Das Wiesengelände wird in den nächsten Tagen wieder vollständig geräumt und in seinen ursprünglichen Zustand versetzt. In zwei Wochen erfolgt die Abnahme.

Von Michael Beeskow

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