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Putlitz Erste Beratungen über den Haushalt
Lokales Prignitz Putlitz Erste Beratungen über den Haushalt
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00:26 02.12.2018
Was für die Landwirte schlimm war, kam der Stadtkasse in Putlitz zugute: Duch den langen ommer war der Besuch im städtischen Freibad so gut wie lange nicht. Die Planungen für ein benachbartes Mehrzweckgebäude kommen bei den Haushaltsberatungen auch wieder auf den Tisch. Quelle: Bernd Atzenroth
Putlitz

Mit einer Reihe von Vorschlägen warteten jüngst im Hauptausschuss die Ortsvorsteher im Bereich der Stadt Putlitz für Projekte auf, die in den nächsten Haushalt aufgenommen werden können. Die Beratung diente zunächst zur Vorbereitung der eigentlichen Haushaltsberatung.

Denn die kann erst geführt werden, wenn klar ist, was wir an Ausgaben haben“, wie der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann auf MAZ-Nachfrage sagte. Bezogen ist das zum Beispiel auf die Höhe der Kreisumlage, die erst nach der nächsten Kreistagssitzung endgültig feststehen wird. So diente die Sitzung vor der Sammlung von Ideen, die im Haushalt Aufnahme finden sollten. Eine erste Lesung für den Haushalt ist für Januar angedacht, mit einer Verabschiedung ist wahrscheinlich erst im April zu rechnen.

„Wir tun erstmal so, als hätten wir Geld“

„Wir tun erstmal so, als hätten wir Geld“, hatte Dannemann zu Beginn der Beratungen gesagt. Das war insofern schon berechtigt, weil die dicksten Brocken für den nächsten Haushalt in Putlitz selbst anstehen. Da ist zum einen der Komplex Schule. Denn die Putlitzer Schule soll in zwei Jahresscheiben umgestaltet werden. Auch die Erneuerung der Elektroanlage steht an. Das zweite große Vorhaben ist ein Dauerbrenner in den Beratungen, nämlich das Sport- und Mehrzweckgebäude, wo die Baukosten schon mit 960 000 Euro veranschlagt worden waren – wobei diese wohl eher gen 1,1 Millionen Euro tendieren werden.

Dannemann findet es gut, wenn es hierbei eine Mitnutzung durch die Badeanstalt geben wird. Im Gespräch verriet er noch, dass die Einnahmen in der Badeanstalt in diesem Jahr, dem langen Sommer geschuldet, so hoch gewesen seien wie schon lange nicht mehr.

Ein weiteres Thema, das in der Sitzung an gesprochen wurde, war der Fußboden im Rathaussaal – möglicherweise aber noch kein Vorhaben, das schon kommendes Jahr umgesetzt wird.

Instandhaltung von Friedhöfen und Wegen

Wolfgang Hampe, wünscht sich dass man mit der Erneuerung des Gemeindehauses in Nettelbeck „endlich einmal anfangen“ könne.

In mehreren Beiträgen war die Ordnung auf den Friedhöfen im Stadtgebiet Thema. Amtsdirektor Hergen Reker kündigte an, dass ab dem 1. Januar 2019 die Gesamtorganisation auf dem Amtsbauhof verändern werden solle, um den Zustand zu verbessern.

Ein weiteres Thema war für mehrere Redner die Instandhaltung von Wegen. André Michaelis regte an, die Grundsteuer A anzuheben und den zusätzlichen Betrag ausschließlich dafür zu verwenden – eine Idee, der Dannemann auch etwas abgewann, unter dem Vorbehalt, dass sie haushaltsrechtlich umsetzbar wäre.

Gutes Gespräch mit Torsten Uhe

Alle Vorhaben hängen immer davon, ob sie finanzierbar sein werden. Zumindest zeichnet sich ab, dass es bald Klarheit in Sachen Kreisumlage geben wird. So hat es in der Zwischenzeit das angekündigte Gespräch der Bürgermeister im Amt Putlitz-Berge mit Landrat Torsten Uhe gegeben. Uhe hatte bekanntermaßen eine Senkung der Kreisumlage von der Rücknahme der Widersprüche gegen die Umlagebescheide für die beiden Vorjahre abhängig gemacht. Das hatten die Mitglieder des Hauptausschusses diskutiert und ihr weiteres Vorgehen dabei von Ausgang des Gesprächs abhängig gemacht.

Über das Ergebnis haben beide Seiten allerdings noch Stillschweigen vereinbart. Jedoch betonten sowohl Kreissprecher Frank Stubenrauch als auch der Putlitzer Bürgermeister die gute Gesprächsatmosphäre. Dannemann bezeichnete sie, ohne mehr zu verraten, als „sehr angenehm und sehr, sehr konstruktiv“. Dannemann: „Ich bin sehr froh, dass dieses Treffen stattgefunden hat und recht optimistisch für die nächsten Tage.“ Seinem Amtskollegen Uwe Kessler aus Pirow dankte er für die Anregung zu dem Treffen, das „für beide Seiten von Vorteil“ gewesen sei.

Von Bernd Atzenroth

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