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15:36 15.02.2019
Neben Modernisierungsarbeiten muss die Stadt Putlitz auch noch Geld für eine neue Heizung in der Grundschule einplanen. Quelle: Fotos (2): Stephanie Fedders
Putlitz

Noch besser als erwartet sehen die Finanzen der Stadt Putlitz aus. Der Hauptausschuss hatte am Donnerstag über den Haushalt für dieses Jahr abzustimmen und wurde mit der Nachricht überrascht, dass die Zahlen in der Beschlussvorlage schon nicht mehr stimmten. Das war allerdings eine positive Mitteilung von Amtsdirektor Hergen Reker, dessen Kämmerei mehr Gewerbesteuereinnahmen als geplant verbuchen konnte. Da fiel es den Mitgliedern des Ausschusses nicht schwer, dem Etat ihren Segen zu geben.

85 000 Euro mehr Gewerbesteuer als geplant

Rund 685 000 Euro seien von ortsansässigen Betrieben in die Stadtkasse geflossen. Der Nachschlag von 85 000 Euro wurde erst Ende Januar überwiesen. So konnten die Unternehmen ihren Jahresabschluss noch ein wenig positiver aussehen lassen. Putlitz dagegen hatte am 31. Dezember ein kleines Minus auf dem Konto. „Das konnten wir der Kommunalaufsicht aber erklären“, sagte Reker mit einem Lächeln im Gesicht.

Putlitzer Botschafter: Bürgermeister Bernd Dannemann und Burgfräulein Vanessa Schmidt warben auf der Grünen Woche für 700 Jahre Stadtrecht. Quelle: Stephanie Fedders

Auch Bürgermeister Bernd Dannemann gefielen die Zahlen. Er kann seinem Nachfolger ein bestelltes Feld hinterlassen, hielt sich aber mit Euphorie zurück: „Wir hatten auch schon Jahre, in denen Steuerrückforderungen auf uns zu kamen.“ Daher könne es in ein paar Monaten schon wieder anders aussehen, oder, um es mit Dannemanns Worten zu sagen: „Die Küken werden erst im Herbst gezählt.“

Rücklage steigt auf 1,6 Millionen

Keine Küken, dafür aber jede Menge „Mäuse“ machen den Stadthaushalt aus. Im Ergebnishaushalt sind Erträge von 5 010 900 Euro eingeplant und Aufwendungen von 4 729 500 Euro. Der Überschuss von 281 400 Euro fließt in die Rücklage, die damit auf knapp 1,6 Millionen Euro ansteigt. Im vergangenen Jahr mussten noch 320 000 Euro entnommen werden. Perspektivisch könnte im kommenden Jahr die Zwei-Millionen-Euro-Marke an Reserven geknackt werden.

Heizung der Grundschule bereitet Probleme

In den vorangegangenen Beratungen haben sich Verwaltung und Kommunalpolitik auf Maßnahmen verständigt, die in der Putlitzer Grundschule anfallen. 18 000 Euro sind vorgesehen, um unter anderem einen Werkraum zum Klassenraum umzubauen, den Brandschutz des Gebäudes zu verbessern und diverse Reparaturen vorzunehmen.

Das sei jedoch noch nicht alles, gab Hergen Reker zu. „Die Heizung der Schule bereitet Probleme.“ Sie sei mit „Ach und Krach repariert worden“. Das war trotz regelmäßiger Wartung noch nicht abzusehen.

Er bat den Ausschuss um Zustimmung, Geld für eine neue Anlage einzustellen. Dafür könnten Kosten und Höhe von 11 500 Euro anfallen. Eine Reparatur würde nur unwesentlich weniger kosten.

Ausschussmitglied Wolfgang Hampe (Fraktion Bürger für Stadt und Land) sprach von Hiobsbotschaften in Zusammenhang mit der Grundschule. „Irgendwas kommt jedes Jahr“, beklagte der Nettelbecker.

Er schlug den Anschluss an die Fernwärmeleitung vor, doch das sei laut Reker derzeit nicht vorgesehen. „Wir können auch keine zwei Jahre damit warten“, gab Bernd Dannemann zu bedenken. Reker stellte in Aussicht, die Akquise von Fördermitteln zu prüfen.

Das letzte Wort über den Haushalt hat die Stadtverordnetenversammlung, die am 28. März tagi.

Von Stephanie Fedders

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