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Putlitzer Haushalt verabschiedet

Nur dringend notwendige Investitionen möglich Putlitzer Haushalt verabschiedet

Einstimmig beschlossen die Stadtverordneten von Putlitz die Haushaltssatzung für das Jahr 2016. Insbesondere der Rückgang der Gewerbesteuererträge erforderte laut Kämmerei Aufwandskürzungen in allen Bereichen. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation sind nur dringend notwendige Investitionen möglich.

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Das Umfeld der Schule mit Pkw-Stellplätzen soll 2016 umgestaltet werden.

Quelle: FOTO: FISCHER

Putlitz. Einstimmig beschlossen die Stadtverordneten von Putlitz am Dienstagabend die von Amtskämmerer André Hirsekorn erarbeitete Haushaltssatzung für das Jahr 2016. Wie es hieß, konnten die vorher abgestimmten Investitionen überwiegend berücksichtigt werden. Kämmerer Hirsekorn: „Insbesondere der Rückgang der Gewerbesteuererträge erforderte Aufwandskürzungen in allen Bereichen. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation sind nur dringend notwendige Investitionen möglich.“ Zu deren Finanzierung ist keine Kreditaufnahme erforderlich.

Für die Jahre 2017 und 2018 sind, um die Finanzlage zu verbessern, keine größeren Investitionen vorgesehen. „Nur durch zusätzliche Einzahlungen können Investitionen finanziert werden“, so André Hirsekorn.

Der Ergebnishaushalt 2016 schließt mit einem Überschuss von 60 900 Euro ab. Das ordentliche Ergebnis im Finanzhaushalt beträgt 78 100 Euro. In den Folgejahren bis auf das Jahr 2017 werden nach gegenwärtigem Planungsstand regelmäßig Überschüsse erzielt.

Neue Möbel für die Putlitzer Grundschule

Laut Investitionsplan, der mit dem Etat gebilligt wurde, werden in diesem Jahr für die Klassenstufen 1 und 2 der Putlitzer Grundschule für 7700 Euro neue Tische und Stühle angeschafft. Die anderen Klassen sollen in den Folgejahren neue Möbel bekommen. Für die Umgestaltung der Außenanlagen der Schule einschließlich der Pkw-Stellplätze sind 30 000 Euro vorgesehen. Ein gültiges Konzept dafür liegt jedoch noch nicht vor. Insgesamt 47 200 Euro soll die Erweiterung des Bereichs für die Krippenkinder in der Putlitzer Kita Gänseburg kosten. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises befürwortete, wie Bürgermeister Bernd Dannemann als dessen Vorsitzender informieren konnte, jüngst einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent der Baukosten. Da die privaten Betreiber der Kita 1900 Euro beisteuern wollen, verbleibt für die Stadt ein Eigenanteil von rund 2900 Euro.

Zu 100 Prozent gefördert wird vom Landkreis der 13 600 Euro teure Bau eines neuen Fahrgastunterstands im Ortsteil Mansfeld.

Eine Million Euro soll der Bau eines neuen Sporthauses auf dem Putlitzer Sportplatz kosten. Dafür erhofft sich die Stadt 991 000 Euro Fördergeld aus dem Stadt-Umland-Programm. Sie müsste dann nur 9000 Euro selbst aufbringen. Es ist das einzige Projekt, das vom Amt Putlitz-Berge beantragt wurde, teilte Amtsdirektor Hergen Reker mit. Insgesamt stehen für Putlitz-Berge, Pritzwalk, Groß Pankow, Meyenburg, Wittstock und Heiligengrabe nur 10,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die endgültige Entscheidung, wofür es Fördergeld gibt, soll am 19. April von der Stadt-Umland-Kommission getroffen werden.

Von Ulrich Fischer

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