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RBB-Fernsehen dreht zur Deponie

Luggendorf RBB-Fernsehen dreht zur Deponie

Die Pläne, aus der stillgelegten Kiesgrube in Luggendorf eine Bauschuttdeponie zu machen, haben den Widerstand der Bürger hervorgerufen. Auch das RBB-Fernsehen interessiert sich jetzt für das Thema und wird vor Ort dazu drehen.

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Kommt im Fernsehen zu Wort: Horst Kitzmann aus Luggendorf.

Quelle: König

Luggendorf. Der Widerstand der Bürger gegen eine Bauschuttdeponie in Luggendorf beschäftigt jetzt auch das RBB-Fernsehen. Wie Michael Scheibe, Reporter des Senders der MAZ sagte, soll am Sonnabend ab 12 Uhr in Luggendorf gedreht werden. Die Ausstrahlung des Beitrags ist für Sonntag, ab 19.30 Uhr in der Sendung „Brandenburg aktuell“ geplant. Tim Jaeger wird moderieren.

Damit greift der Fernsehsender ein Thema auf, über das die MAZ seit April dieses Jahres ausführlich berichtet hat. Bekanntlich waren zu diesem Zeitpunkt Pläne bekannt geworden, aus der Ende 2015 stillgelegten Kiesgrube eine Bauschuttdeponie zu machen. Eine Einwohnerversammlung mit den potenziellen Betreibern war damals recht emotional verlaufen. Die Einwohner Luggendorfs, aber auch zahlreicher anderer Ortsteile der Gemeinde Groß Pankow, hatten Ende April dieses Jahres Befürchtungen geäußert, die Lebensqualität im Ort und der Umgebung würde unter der neuerlichen Belastung leiden.

Sinkende Grundstückswerte, steigende Verkehrsbelastung

Fast 25 Jahre lang hatten die Anwohner die Kiestransporte geduldig ertragen. Das Anlegen einer Deponie, fürchten viele, könnte nicht nur die Grundstückswerte sinken lassen. Auch die Verkehrs- und Lärmbelastung wäre nicht unerheblich.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne legten einige Luggendorfer Unterschriftenlisten aus, in die sich die Gegner des Vorhabens eintragen konnten. „Die Listen sind noch nicht geschlossen“, erklärte der Unternehmer Horst Kitzmann aus Luggendorf. Er gehört zu den unmittelbar Betroffenen, befindet sich sein Haus doch in direkter Nachbarschaft zur Kiesgrube und damit zu einer möglichen Deponie.

Vor die RBB-Kameras sollen nach den Plänen der Fernsehmacher auch die möglichen Betreiber einer Deponie treten. Vertreter der Geschäftsführung der PS Kieswerke aus Groß Buchholz bei Perleberg hätten ihr Kommen zugesagt“, berichtete Michael Scheibe. Die Deponie der Schadstoffklasse 1 wäre die einzige in einem Umkreis von 100 Kilometern.

Treffpunkt für die Dreharbeiten soll am Sonnabend, 2. Juli, um 12 Uhr am Park in Luggendorf sein. Zuschauer sind willkommen.

Von Andreas König

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