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Radler auf dem Schlachtfeldgipfel

Tour de Prignitz passiert Wittstock Radler auf dem Schlachtfeldgipfel

Dieser Kulturstopp der Tour de Prignitz machte seinem Namen alle Ehre. Die Radler nutzten die Pause, um sich in Wittstock die Schwedenplattform und das Denkmal zu Ehren der Toten der großen Wittstocker Feldschlacht anzusehen. Von der Anhöhe aus hatten die Radler einen fantastischen Blick.

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Die Wittstocker Rosenkönigin Vivien I. half beim Austeilen der Getränke.

Quelle: Claudia Bihler

Wittstock. So mancher Radler dürfte den Kulturstopp auf der Schwedenplattform in Wittstock vergleichsweise schweißtreibend erlebt haben, zumal gegen Nachmittag auch die Sonne herauskam. Schließlich führten die letzten Meter knackig bergauf. Oben angekommen erwartete die fleißigen Strampler jedoch eine freundliche Begrüßung der Wittstocker Rosenkönigin Vivien I, und zudem eine Abkühlung: Das Team der Schwedenplattform hatte Erfrischungsgetränke mit Zitronenmelisse vorbereitet. Und auch ein Besuch in der Ausstellung, die im Inneren der Plattform untergebracht ist, führte dazu, dass sich erhitzte Gemüter wieder abkühlen konnten: Ganze 15 Grad Celsius herrschen hier „unter Tage“.

Toller Blick über  die Landschaft auf der sich im 30-jährigen Krieg, genauer im Jahr 1636, die große Wittstocker  Feldschlacht zutrug

Toller Blick über die Landschaft auf der sich im 30-jährigen Krieg, genauer im Jahr 1636, die große Wittstocker Feldschlacht zutrug.

Quelle: Claudia Bihler

Kern der Ausstellung im Inneren der Plattform: Eine Rekonstruktion des Massengrabs, in dem während des Dreißigjährigen Krieges 126 Tote bestattet worden waren. Grundlage für die Ausstellung, die weniger den Krieg im Ganzen als die Schlacht von Wittstock am 24. September 1636 darstellt, war eine Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege, die von der Stadt ergänzt wurde. Die Radler wurden über den Vorabend der Schlacht, den Morgen vor dem Gemetzel und die eigentliche Schlacht ebenso informiert. Dabei setzt die Ausstellung auch Multimedia-Elemente wie Schlachtgeräusche und eine Diashow ein.

Radler zu Fuß auf dem Weg zur Schwedenplattform

Radler zu Fuß auf dem Weg zur Schwedenplattform.

Quelle: Claudia Bihler

Nach diesem anspruchsvollen Programm nahmen die Radler gerne die Gelegenheit wahr, auf der oberen Plattform einen Blick übers ehemalige Schlachtfeld zu werfen – und sich gleichzeitig auf die letzte Teiletappe nach Heiligengrabe zu freuen: Die nämlich ging dann ganz entspannt bergab.

Von Claudia Bihler

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