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Radler stoppen zum Mittag in Grabow

Tourfeld rollt nach Norden Radler stoppen zum Mittag in Grabow

Tolle Stimmung herrschte Freitagmorgen im Fahrerfeld auf dem Weg von Wusterhausen nach Heiligengrabe. Etwa 700 Radler hatten sich auf in den Norden gemacht und hielten zur Mittagspause in Grabow. Dort gab es Nudeln mit Wurstgulasch, den ersten sportlichen Wettstreit der Bürgermeister und eine Kampfansage.

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Der Boxnachwuchs zeigte am Rande, was er schon alles kann.

Grabow. Kaum gestärkt von Nudeln mit Wurstgulasch vom Tourcaterer Lukullus, hieß es für die knapp 700 Tourradler am Freitag zum Mittagsstopp: Aufstellen zum Gruppenfoto. Rund 200 Dauerradler fahren in diesem Jahr die gesamte Tour de Prignitz mit: eine sportliche Leistung.

Sportlich ging es dann auch für die Bürgermeister von Wusterhausen, Roman Blank, und Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, sowie den Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt, weiter. Sie mussten beim Sportverein Blumenthal-Grabow zum großen Fußballtest antreten: Slalomdribbeln war angesagt, anschließend dribbeln auf der Stelle. Und schließlich hatte der Verein auch einen elektronischen Test zur Schusskraft vorbereitet. Holger Kippenhahn, kampfeslustig wie regelmäßig zur Tour, schoss mit Höchstgeschwindigkeit: 77 km/h zeigte das Messgerät im Tor an. Als fairer Sieger hatte er jedoch für seine beiden Konkurrenten ein Gastgeschenk dabei: Reinhardt und Blank bekamen jeweils einen funkelnagelneuen Lederfußball vom kooperativen Mittelzentrum Wittstock, Pritzwalk, Heiligengrabe und Meyenburg.

Die Radler freuten sich auf die Mittagspause in Grabow und konnten sich dort einige sportliche Vorführung ansehen

Die Radler freuten sich auf die Mittagspause in Grabow und konnten sich dort einige sportliche Vorführung ansehen.

Quelle: Claudia Bihler

Noch kampflustiger zeigten sich die Grabower Kinder des Sportvereins. Die Tourradler errieten schnell, dass sie mit ihren Rhythmus-Instrumenten den Song „Eye of the Tiger“ – „Das Auge des Tigers“ intonierten, so präzise setzten sie ihre Trommelschläge. Vorne auf der Bühnenrampe zeigten zwei junge Boxer, was sie beim Training bereits gelernt haben.

Gut gestärkt und nach 24 Kilometern bestens ausgeruht gingen die Radler zurück auf die Strecke. Ziel des Kulturstopps war die Plattform, die eine Aussicht über das Wittstocker Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges bot.

Von Claudia Bihler

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